Johannes Grotzky Wenn es um Russland oder Südosteuropa geht, dann lässt sich Professor Johannes Grotzky, der fließend Russisch, Serbisch und Kroatisch spricht, keinen Bären aufbinden. Seit über 30 Jahren kennt er den Osten Europas wie seine Westentasche.

Ausbildung Der am 3. Januar 1949 in Hildesheim geborene Journalist erwarb das altsprachliche Abitur am Gymnasium Josephinum Hildesheim, dann studierte er Slawische Philologie, Balkanphilologie und Geschichte Ost- und Südosteuropas in München und Zagreb. Weitere Studienorte waren Belgrad, Skopje und Sarajevo. Nach dem Magisterexamen promovierte er 1976 zum Dr. phil. an der Uni München.

Werdegang In seiner Zeit als Hörfunkkorrespondent der ARD in Moskau von 1983 bis 1989 erlebte er Glasnost und Perestroika hautnah. Dann wechselte er auf den Balkan, wo er in den 90er Jahren zum Kriegsreporter wurde. Von 2002 bis 2014 war der 67-Jährige Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR). Nach seinem Ausscheiden wurde er Honorarprofessor für Osteuropawissenschaften, Kultur und Medien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Quelle: BR und Wikipedia