Die Sportgruppe vom gemeinnützigen Verein "Gemeinsam gegen Krebs" schafft es mit ihrer rührigen und kreativen Trainerin Birgit Schmitt immer wieder, mit neuen Ideen zu Bewegung und Sport in freier Natur zu motivieren. So fand am Sonntag ein "sanfter Yoga-Morgen am Teich" am Forsthaus in Windheim große Resonanz.

"Leider muss man ja wegen der Corona-Pandemie und wegen deren Auflagen die Teilnehmerzahl stark eingrenzen. Aber wir werden durch mehrere Termine möglichst eine Vielzahl an Interessenten mitnehmen können", hofft Birgit Schmitt mit Blick auf die große Nachfrage. Seit Monaten beschäftigen sich das Vorstandsteam und viele weitere ehrenamtliche Helfer mit der Vorbereitung des diesjährigen "Run of Hope" (Lauf der Hoffnung). Auch dieser Benefizlauf, der bisher immer mit einem großen Informations- und Unterhaltungsevent auf dem Landesgartenschaugelände in Kronach verbunden war, wird dieses Jahr anders sein. Der 18. Lauf der Hoffnung wird als "Virtueller Lauf" vom 6. bis 20. September unter dem Motto "Für ein gemeinsames Miteinander" stattfinden.

Die Vorsitzende Martina Stauch und ihre beiden Stellvertreter Wolfgang Beiergrößlein und Günter Landgrafe wissen zwischenzeitlich ein Lied davon zu singen, welche Herausforderung die Corona-Pandemie und deren Auflagen für das ehrenamtlich engagierte Vorstandsteam über Monate darstellten. Nun hat man ein fertiges Konzept und freut sich sehr, dass etliche Firmen und Gönner das Projekt wieder fördern.

Diesen gebühre schon jetzt großer Dank, so die Sport- Übungsleiterin Birgit Schmitt am Rande der Yoga-Übungen. Denn trotz aller Arbeit dürfe man den Sport bei Krebs nicht vergessen. Dabei beschränkten sich die Sportübungen der Sportgruppe von Sport und Krebs nicht nur auf an Krebs erkrankte Mitglieder, denn Sport und Bewegung tue jedem gut, daher seien auch Nichtmitglieder und gesunde Menschen herzlich eingeladen. Denn die Bewegung im Freien wie in der Halle dient auch der Prävention.Für erkrankte Teilnehmer ist sie ein Baustein der Therapie, denn alle Übungen können auch zuhause fortgeführt werden.

Die Teilnehmer des sanften Morgenyoga am Teich konnten bestätigen, wie wohl sie sich nach der Übung fühlen. Die Resonanz war sehr gut. Die Übungen waren für alle Teilnehmer gut machbar, da sie auch im Sitzen ausgeführt werden konnten.

Begonnen wurde mit einem Morgengebet. Es folgten ausgiebige Dehn- und Atemübungen und weitere Bewegungen zur sanften Kräftigung des Körpers. Zum Abschluss als fantastischen Höhepunkt gab es Entspannung mit der Ocean-Drum von der Trainerin. Jeder konnte mental die Meereswellen hören und sich dabei gedanklich wie körperlich erfrischen.

Nach der Übungsstunde sorgte ein reichhaltiges Frühstück von regionalen Produkten für eine Stärkung des Körpers aber auch für Geist und Seele. eh