stefan fössel Die Sandkerwa bot den Besuchern wieder reichlich Gelegenheit, beim Bier zu reden. Gerne auch mal übers Bier. Dass es dabei leicht zu Missverständnissen kommen kann, zeigte ein Gespräch unweit der Elisabethenkirche. Mit etwas verwaschener Stimme verkündete ein Mann seiner Begleiterin, dass er sich nur noch schnell "an Schnitt Rauchbier" holen wolle. Ein anderer Gast, dem Dialekt nach aus dem Rheinland, wurde im Vorbeigehen stutzig: "Schnittlauchbier? Wat jibbet denn noch alles?"

Schnell wurde der Mann aber belehrt, dass es sich hier um das letzte (gut zur Hälfte eingeschenkte) Bier vor dem Heimgehen handelt. Also kein neues Gemeinschaftsprodukt von Bamberger Gärtnern und Brauereien. Wobei gerade letztere bei der Sandkerwa ihren Schnitt gemacht haben dürften.