Die Einrichtungen und Dienste, die wegen der Corona-Krise besonderen Bedarf haben, wenden sich an unseren Pflegepool. Gemeinsam mit den jeweiligen Verantwortlichen des Trägers und der zuständigen Behörde wird geklärt, für welche Tätigkeiten Unterstützung benötigt wird. Daraufhin schauen wir, welche Personen, die sich bei uns für den Pflegepool gemeldet haben, passen könnten und vermitteln diese an den Träger.
Der Einsatz ist freiwillig, erhalten die Helfer eine Vergütung oder ähnliches?
Dies kann unterschiedlich sein, je nach Einsatzart und -dauer. Nach der Vermittlung klären die Helfer eine mögliche Vergütung oder Aufwandsentschädigung mit dem Träger, bei dem sie eingesetzt sind.
Ist so ein Pflegepool auch über die Corona-Zeit hinaus eine Möglichkeit, um auf den Personalmangel in der Pflege zu reagieren?
Wir freuen uns, dass in dieser schwierigen Zeit so viele Menschen bereit sind freiwillig in der Pflege auszuhelfen. Der Pflegepool ist für die Zeit der Corona-Krise ins Leben gerufen worden. Momentan ist noch nicht absehbar, wie lange uns die Situation noch herausfordert. So lange wird der Pflegepool auf jeden Fall noch bestehen.
Der Pflegepool ging im April an den Start, wie viele Personen wurden denn bereits vermittelt?
Ungefähr ein Dutzend der Freiwilligen kam bereits zum Einsatz.
Gab es durch die Neuinfektionen in den Pflegeheimen, die in den vergangenen Wochen zu einer erhöhten Fallzahl geführt hatten, besonderen Bedarf an Personal?
Wir haben nach wie vor Bedarf an freiwilligen Helfern, ja. Das liegt aber nicht nur an den Neuinfektionen der vergangenen Wochen, sondern auch daran, dass zum Beispiel manche, die sich freiwillig gemeldet hatten, nicht mehr zur Verfügung stehen, weil sie beispielsweise nun nach den Lockerungen wieder in ihrem eigentlichen Job im Einsatz sind. Deswegen brauchen wir auch weiterhin engagierte Menschen, die sich für den Pool anmelden. red