Pinzberg — Zahleiche Punkte galt es wieder, bei der Gemeinderatssitzung abzuarbeiten. Für das Gebiet Kellersgraben Ost musste eine Einbeziehungssatzung verabschiedet werden. Dort reklamierte das Amt für Landwirtschaft und Forsten, dass für ein Haus die Baumfallgrenze des Waldes nicht die gesetzlich geforderten 25m Abstand einhalten würde. Deshalb war ein verstärkter Dachstuhl gefordert. Dem wird die Besitzerin und Bauherrin nun mit einer eingetragenen Grunddienstbarkeit als alternative Lösung entgehen. Diese verpflichtet die Besitzerin, zu groß gewachsene Bäume rechtzeitig zu entfernen.
Seit vielen Jahren beschäftig sich der Rat auch mit dem Baugelände Krossensee in Gosberg. Dort sind unter anderen zwei Bauplätze auf der Hausmülldeponie der ehemaligen Gemeinde Gosberg geplant. Für dieses Gelände muss die Bodenschicht 60cm tief abgetragen und auf Altlasten untersucht werden. Sind Altlasten gegeben, muss das Erdreich entsorgt werden. Gleiches gilt für die späteren Baugruben.
Beim Winterdienst hat sich die Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Franken mit Sitz Hessdorf bewährt. Deshalb will der Rat auch im kommenden Winter so erfahren. Für die erbrachten Leistungen kommen 13,50 Euro/Tag für Bereitschaft zur Verrechnung. 66 Euro kostet die Stunde Räumen und Streuen, nur Räumen wird mit 60 Euro zu Buche schlagen. Das Streusalz stellt die Gemeinde.
Bei der Teilsanierung der Schulturnhalle in Pinzberg vergab der Gemeinderat die fälligen Maurerarbeiten für 9827 Euro an die Firma Kestler, Forchheim. Die dazu erforderlichen Gerüstbauarbeiten liefert die Firma aus Hirschaid für 5275 Euro. Im Fortgang der Sanierung Mesnerhaus am Lohranger vergab der Gemeinderat zwei weitere Pakete. Die Parkett- und Bodenbelagsarbeiten führt die Firma Sponsel, Wiesenttal, für 7227 Euro aus. Die Malerarbeiten gingen an die Firma Münch, Baiersdorf.

Dann wird der Bürger informiert

Konsequent bringt der Gemeinderat die städtebauliche Sanierung des Altortes Gosberg voran. So geht noch diesen Monat der Jahresantrag für das zu genehmigende Budget an die Regierung nach Bayreuth. Das Planungsbüro Topos veranschlagt die Gesamtsumme auf 1,83 Millionen Euro; verteilt wie folgt: 492 000 Euro (2015), 610 000 Euro (2016), 365 000 Euro (2017) und 365 000 Euro (2018). Darin enthalten sind Positionen wie Grunderwerb, Sanierung Bahnhofstraße und Parkplatz, Kersbacher Straße oder auch Kirchenumfeld oder ein Teil der Dobenreuther Straße. Im Januar 2015 wird der Rat in einer Klausurtagung einen Planentwurf intensiv behandeln, bevor auch dieser zur Regierung geht.
Bürgermeister Reinhard Seeber legt Wert darauf, dass dann die Bürger umfassend informiert und gehört werden. Ohne Verzögerung geht es weiter bei der Initiative mit der schnellen Datenautobahn. Gemeinderat Marcus Steurer, Breitbandpate, wurde autorisiert, den Ausbau mit der Vergabe der Planung an die Breitband Beratungs-GmbH voranzubringen. gal