Beruf Die Verkehrsakademie in Kulmbach macht Werbung für Berufe in der Transport- und Logistikbranche.
Im Hof der Verkehrsakademie herrschte am Samstag reges Treiben: Transport- und Logstikunternehmen präsentierten ihren Fuhrpark, der große Lastkraftwagen genauso umfasste wie Spezialmaschinen für Wald und für den Bau oder Omnibusse. "Unsere Intention ist es, die Unternehmer mit der Agentur für Arbeit und Jobsuchenden zusammenzubringen, um für Berufe rund um Transport und Logistik zu werben", erklärte Michael Möschel, Geschäftsführer der Verkehrsakademie Kulmbach.
Zum zweiten Mal initiierte er das Treffen für Unternehmer und Interessenten in der Verkehrsakademie. Aktuell fehlen in Deutschland bis zu 120.000 Lkw-Fahrer. Während früher der Beruf für Freiheit, Männlichkeit und die Chance, immer unterwegs zu sein und ferne Länder kennenzulernen, stand, legen heute viele Arbeitnehmer gesteigerten Wert auf Sozialkontakte, auf ein geregeltes Familienleben. Ständig wechselnde Arbeitszeiten, Zeitdruck und Stress haben zudem ein Negativ-Image aufgebaut. Dem gelte es nun entgegenzuwirken, so Möschel.
Aufnahmefähiger Bereich
"Der gesamte Bereich Lager und Logistik ist noch aufnahmefähig", erklärte Birgit Obermaier von der Agentur für Arbeit. Aktuell herrsche insgesamt in Bayreuth-Kulmbach Vollbeschäftigung.
Das bedeutet: Die Firmen müssen um die Aufmerksamkeit buhlen und müssen potenzielle Arbeitnehmer ansprechen und begeistern. "In diesem Bereich haben auch Quereinsteiger und Kräfte, die angelernt werden müssen, eine gute Chance", erklärte Obermaier und verwies auf das Programm "Work first".