Die Verantwortlichen des SV Lanzendorf sind "stinkig". Der Grund: Erstmals wollte man das vereinseigene "Oktoberfest" im SV-Sportheim etwas größer aufziehen und mit entsprechend gut gestalteten und nicht gerade billigen Plakaten auf das Event hinweisen, und prompt gibt es unverbesserliche Zeitgenossen, die sieben Plakatständer kurzerhand entfernt haben.
Lars Gumtow, der für die jüngere Generation im Verein für das "Oktoberfest" mit tätig ist: "Wir wollten unser Oktoberfest mit entsprechender Deko und diversen Speisen und Getränken einfach etwas größer aufziehen." Und Vorsitzender Thomas Derenthal: "Wir leben ja von den Einnahmen von solchen Festen, und dieses Mal wollten wir einfach einmal große Plakate machen, weil die Beteiligung bislang immer sehr gering war. Die Plakate waren auch recht teuer, aber in den letzten Tagen mussten wir leider feststellen, dass diese Plakate mitsamt den Ständern entwendet wurden. Die anderen Plakate, die auf andere Veranstaltungen hinweisen, sind dagegen alle noch da."
Auf etwa sieben bis acht Euro kommt so ein Plakat mit der passenden Holzplatte, vom Arbeitsaufwand ganz zu schweigen. Für die Lanzendorfer Fußballer ist das nicht nur ärgerlich, sondern einfach traurig. Welches Klientel für die Aktion in Frage kommt, darüber tappen die Verantwortlichen des Vereis total im Dunkeln. Was ärgert, bringt Lars Gumtow auf den Punkt: "An den Laternenpfosten hängt immer noch das Plakat eines Tanzcenters, unseres war drunter und das ist weg!" Es liege nahe, dass das "Oktoberfest" der Lanzendorfer Fußballer womöglich einem Konkurrenzveranstalter nicht in den Kram passe, aber konkrete Hinweise dafür haben Thomas Derenthal und Lars Gumtow nicht.
Die Lanzendorfer Kicker lassen sich aber nicht entmutigen: Das "Oktoberfest" findet auf jeden Fall am Samstag, 30. Oktober, ab 18 Uhr im SV-Sportheim statt. Es gibt typische Oktoberfestspezialitäten und jede Menge Festbier. Barbetrieb ist auch, und der Eintritt ist frei.