bernhard Panzer In den kommenden Wochen wird es auf der Großbaustelle des Rathausneubaus etwas weniger spektakulär zugehen wie in den vergangenen vier Monaten. Die 267 Bohrpfähle sind gesetzt, das große Bohrgerät wurde zusammengelegt und abtransportiert (der FT berichtete).

Anderthalb bis zwei Wochen wird jetzt die Firma Schickert aus Dechsendorf zugegen sein. Das Erdreich wird abgebaggert und weg gefahren, bis etwa drei Meter Tiefe. Auch müssen noch verschiedene Pfosten verankert werden. Dann folgt die nächste Etappe: der Abbruch des noch übrig gebliebenen letzten Teils des alten Rathauses aus den 1960er Jahren - der Keller. Überraschungen werden in diesen vier bis fünf Wochen nicht erwartet, die archäologischen Arbeiten sind beendet, es erfolgt lediglich ein letzter Blick unter die Kellerbodenplatte. Doch dort sollten sich, wie Bürgermeister German Hacker erwartet, keine Spuren der Vergangenheit verbergen.

Und dann geht's auch schon in den Juli, zum nächsten großen Höhepunkt des Großprojekts. Die Firma GS Schenk aus Fürth startet dann mit dem Rohbau des neuen Rathauses. Für diesen Akt richtet sich die Bauleitung vor Ort ein und zieht in das ehemalige Wohnhaus des früheren Hausmeisters Heiner Kaltenhäußer. Heute schon ist der erste Gesprächstermin zwischen Stadtverwaltung und Rohbaufirma vorgesehen, sagte Bauamtsleiterin Silke Stadter.