Bau Die Umsetzung von Gehsteig und Querungshilfe vom Baugebiet "An der Flachs" ortseinwärts zur Bushaltestelle steht nun kurz bevor. Bürgermeister Alfons Hartlieb stellte dem Stettfelder Gemeinderat eine Kostenplanung vor, die einen Bau des Gehsteigs durch den örtlichen Bauhof vorsieht. Die Kosten, exklusive der Arbeitsstunden der Gemeindearbeiter, belaufen sich dabei auf 19 700 Euro und liegen somit deutlich unter dem günstigsten eingeholten Angebot, das 68 000 Euro betrug. Die Kosten für die Querungshilfe in Höhe von 12 500 Euro werden den Angaben zufolge vollständig vom Straßenbauamt getragen. Die Maßnahme und eine Ortsdurchfahrtsvereinbarung mit dem Straßenbauamt wurden vom Gemeinderat einstimmig genehmigt.

Kooperation Ebenfalls einstimmig beschloss der Gemeinderat Stettfeld, sich der Gründung des Zweckverbands Klärschlammtrocknung Haßberge anzuschließen. Da wegen der Belastung mit Schadstoffen und Medikamenten auf absehbare Zeit eine Ausbringung des Schlamms auf Feldern nicht mehr möglich sein wird, sah der Rat hier Handlungsbedarf. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises hat sich im Schweinfurter Gemeinschaftskraftwerk eine Anlieferungsmenge von 3000 Tonnen getrockneten Schlamms mit einem Trocknungsgrad von 90 Prozent gesichert. Der Klärschlamm wird dazu nach Hofheim geliefert, in einer dort entstehenden Anlage getrocknet und weiter nach Schweinfurt gebracht. Zur Anlieferung soll der Schlamm einen Trocknungsgrad zwischen 18 und 35 Prozent haben; dies wird allerdings für Stettfeld schwierig werden. Der "Keiler", der derzeit in der Stettfelder Kläranlage im Einsatz ist, liefert im Sommer Schlamm mit einem Trocknungsgrad zwischen 85 und 88 Prozent und im Winter mit 60 bis 70 Prozent. Aus diesem Grund soll eine Vereinbarung geschlossen werden, dass Stettfeld auch trockeneren Schlamm anliefern kann. Gemeinderat Werner Rümer fragte, was passiere, wenn dies nicht erlaubt werde. "Dann müssen wir uns intensiv um eine andere Lösung bemühen", antwortete Bürgermeister Alfons Hartlieb. Allerdings zeigten sich die Gemeinderäte zuversichtlich, dass es hier kein Problem geben werde. Verkehr Ein Anwohner der Schulstraße hatte angeregt, hinter dem Feuerwehrhaus Pkw-Stellplätze zu errichten. Eine Kostenschätzung hierfür ging von Bruttokosten in Höhe von 19 040 Euro aus. "Bei einer internen Besprechung der Feuerwehr haben wir keinen Bedarf dafür gesehen", teilte Gemeinderat Johannes Markert seinen Kollegen mit. Eine Einschätzung, der sich der Rat anschloss. Der Bau der Parkplätze wurde mit allen Stimmen abgelehnt. cz