von unserem Redaktionsmitglied 
Arkadius Guzy

Seeshof — Die Häuser in Sees hof sollen schon länger eine gemeinsame Kleinkläranlage bekommen. Nun ist das Bauvorhaben einen entscheidenden Schritt weiter. Der Stadtrat beauftragte das Ingenieurbüro Alka aus Haßfurt, die Unterlagen für den Zuwendungsantrag und die wasserrechtliche Genehmigung vorzubereiten.
In diesem Jahr wird die Baumaßnahme zeitlich aber wohl nicht mehr zu schaffen sein. "Es wird schwierig, obwohl das Vorhaben im Haushalt eingeplant ist", sagte Peter Kreß vom Tiefbauamt. Eher werden die Arbeiten erst im Frühjahr 2016 beginnen. Für die neue Abwasseranlage rechnet die Stadt mit Kosten von 205 000 Euro. Wie Kreß erklärte, sollen auch die Wasserleitungen erneuert werden und Bayernwerk will die Stromkabel in die Erde legen.
Albert Trost, Ortssprecher von Obererthal und Seeshof, äußerte Unverständnis darüber, dass das behördliche Verfahren den Bau der Kläranlage hinausgezögert hat. "Der Weg, um die Zuschüsse zu bekommen, war sehr langwierig", erklärte Trost. Denn der Freistaat musste erst die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens prüfen, bevor es für eine Förderung zugelassen wurde. "Es ist schwierig an Fördermittel heranzukommen, aber ohne Fördermittel kommen wir nicht aus", sagte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU).