Das Kleinod des Coburger Landes leuchtet im Dezember, auch wenn in diesem Jahr die Corona-Pandemie große Schatten wirft. In der Luitpoldstraße strahlt zum ersten Mal weihnachtlicher Lichterschmuck über der Straße. Auch am Rathaus rankt eine neue Beleuchtung an der Gebäudewand. Es bleibt bei der stillen Zeit, weil der Adventsmarkt an diesem Wochenende ausfällt, genauso wie der vorweihnachtliche Trubel in den Gasthäusern. "Vielleicht können wir über diesen Weg ein bisschen Stimmung bereiten und für Vorfreude auf das große Fest sorgen", sagt Bürgermeister Maximilian Neeb. Der Stadtrat hatte bereits vor der Pandemie ins Auge gefasst, eine Weihnachtsbeleuchtung anzuschaffen. Im Haushalt waren deshalb auch finanzielle Mittel eingestellt. Der Ausschuss für Tourismus und Kultur hatte in der seiner Oktober-Sitzung eine Auswahl getroffen und den Kauf beschlossen. Dritter Bürgermeister und Ausschussvorsitzender Carsten Höllein blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: "Wenn wir auf Zustimmung stoßen, können wir in den nächsten Jahren die Beleuchtung auf die Flenderstraße ausweiten." Zufrieden sind beide Bürgermeister mit dem bisherigen Ergebnis: Die Beleuchtung erzeuge weihnachtliche Stimmung in der Altstadt. Neeb und Höllein bedanken sich im Namen der Stadt Seßlach bei allen Eigentümern, deren Häuser für die gespannten Lichterketten zur Verfügung stehen. Foto: cahö