Die evangelische Kirchengemeinde und die katholische Pfarrei feiern in Münnerstadt das zweite Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie. Beide Kirchen haben dazu eigene Coronaregelungen getroffen.

In der Pfarrei St. Maria Magdalena gelten an den Weihnachtsfeiertagen die aktuell üblichen Coronaregelungen für den Kirchgang. Alle Menschen, die einen der Gottesdienste besuchen möchten, können mitfeiern. Voraussetzungen sind das Tragen einer FFP2-Schutzmaske sowie die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, teilt Pfarrer P. Markus Reis mit. Für alle Gottesdienstangebote am Heiligen Abend ist jedoch eine Anmeldung im Pfarrbüro (Tel.: 09733/9630) erforderlich. Dies gilt auch für die Andacht an der Talkirche, die am 24. Dezember um 15 Uhr auf dem Außengelände vor dem Freialtar stattfinden wird. Kinderkrippenfeiern gibt es am Heiligen Abend in Münnerstadt (16.30 Uhr Stadtpfarrkirche), in Althausen um 19.30 Uhr, in Burghausen um 15.30 Uhr und in Reichenbach um 16 Uhr. Die Christmetten beginnen in Münnerstadt und Reichenbach jeweils um 22 Uhr, in Althausen, Burghausen und in der Klosterkirche jeweils um 20 Uhr.

In der Stadtpfarrkirche gibt es vor der Mette um 21.30 Uhr eine musikalische Einstimmung mit dem Blechbläserquartett der Musikakademie Hammelburg. Dieses gestaltet auch die Christmette zusammen mit Regionalkantor Peter Rottmann (Orgel) musikalisch aus.

Weitere Informationen zum kirchlichen Angebot in der Pfarrei an Weihnachten gibt es auf der Homepage unter https://www.maria-magdalena-muennerstadt.de/images/Pfarrblatt_27.11.21-02.01.22.pdf.

Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Auferstehungskirche Münnerstadt hat folgende Regelungen für die Gottesdienste im Kircheninnenraum festgelegt: Sie finden statt an Heiligabend um 15 Uhr (Musik: Organist Thomas Betzer) und 17 Uhr (Musik: Kirchenchor) und am 1. Weihnachtstag um 9.30 Uhr (Musik: Gospelchor). Da in diesen Gottesdiensten mit einer großen Anzahl von Besucherinnen und Besuchern gerechnet wird, werden die Gottesdienste nach der 3 G-Regelung angeboten statt dem üblichen freien Zugang. Dies bedeutet, Gläubige müssen geimpft, genesen oder mit aktuellem Testzertifikat (maximal 24 Stunden alt) kommen. Getesteten Personen stehen gleich: Kinder bis zum sechsten Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder und Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Es gibt eine Eingangskontrolle durch Kirchenvorstände (Ausweisdokument ist nötig). Im Gottesdienst gibt es keinen Mindestabstand zueinander. Die FFP2-Maske darf während des ganzen Gottesdienstes nicht abgenommen werden.

Ein Krippenspiel ist unter diesen Bedingungen in diesem Jahr nicht möglich, der Gottesdienst um 15 Uhr ist jedoch eher auf Kinder ausgerichtet.

Wer in diesem Jahr Heiligabend und Weihnachten lieber im engsten Familienkreis mit Nutzung der zahlreichen TV- und Internetangebote feiert, könne dies mit bestem Gewissen tun, so Pfarrer Martin Hild.

Der Posaunenchor der Kirchengemeinde hat als weitere Begegnungsmöglichkeit zum Christfest ein besonderes Freiluft-Angebot für alle Menschen. Von 16.15 Uhr bis 16.45 Uhr bläst die Musikgruppe am 24. Dezember (Heiligabend) ausgewählte Weihnachtslieder zum Mitsingen draußen vor der Kirche. Hierfür gilt nur die Einschränkung, genug Abstand voneinander zu wahren.

Ab dem Sonntagsgottesdienst am 26.Dezember um 9.30 Uhr gelten (da nicht mit der außergewöhnlichen Weihnachts-Besucherzahl zu rechnen ist) wieder die üblichen Bedingungen für den Gottesdienstbesuch: Freier Zugang für alle, Eintritt mit FFP2-Maske bis zum Platz, Abstand von 1,5 Metern (drei Stühlen) zwischen den einzelnen Haushalten, am Sitzplatz kann bei Wahrung der Abstände und nicht zu großer Besucherzahl die Maske abgenommen werden oder aus Sicherheitsgründen aufbehalten werden nach eigenem Ermessen. eik/red