Für einen vollbesetzten Saal im Gasthof Braunes Ross sorgte auch heuer wieder die Dorfweihnacht der Gemeinde Weidhausen, zu der alle Senioren eingeladen waren. Unter Freunden fühlten sich die Anwesenden herzlich willkommen und verbrachten einen kurzweiligen Nachmittag, der mit einem abwechslungsreichen Programm und der Möglichkeit zur Unterhaltung voll und ganz im Sinne der Senioren war.
"Mit 170 angemeldeten Personen war das heuer eine Rekordbeteiligung. Das freut uns natürlich", betonte Bürgermeister Markus Mönch. Er zeigte den Anwesenden auf, dass für die Gemeinde das fast abgelaufene Jahr überaus erfolgreich war, da trotz Schuldenabbaus viel getan und investiert werden konnte. Das Gemeindeoberhaupt sprach von einer sehr guten und fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit des Gemeinderates, der an einem Strang zieht. Diese Zusammenarbeit ist demnach auch in der Seniorenarbeit vorhanden, denn dort werde viel ehrenamtliches Engagement an den unterschiedlichen Stellen geleistet, was die Hauptamtlichen entlaste. "Wir brauchen auch weiterhin Menschen, die sich hier engagieren. Als Gemeinderat stehen wir voll dahinter", versicherte Mönch. Er machte deutlich, dass die Senioren für die Gemeinde wichtig sind, da sie über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz verfügten. Aus diesem Grund werde auch künftig versucht, auf deren Bedürfnisse einzugehen, um die Gemeinde für alle Generationen attraktiv und lebenswert zu halten. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt, dass die Kommune hier auf einem guten Weg ist. Dass es in Weidhausen eine umfassende und breit angelegte Seniorenarbeit gibt, ist nach Meinung von Margit Friedrich nicht selbstverständlich. "Uns geht es gut und wir fühlen uns in der Gemeinde wohl." Sie überreichte im Namen aller Senioren ein Präsent an Mönch.
Pfarrerin Heidi Reith erzählte aus "Die Wunder zu Weihnachten" eine Geschichte vom "doppelten Weihnachtsmann", dessen Besuch jede Menge Aufregung mit sich brachte. Eine Überraschung der etwas anderen Art hatte die Erzähl- und Vorlesegruppe vom evangelischen Kindergarten "Kleine Welt" vorbereitet. Die Jungen und Mädchen präsentierten die Geschichte vom Bäumchen, das andere Blätter haben wollte und luden abschließend zum gemeinsamen Singen mit "O Tannenbaum" ein.
Erinnerungen wurden beim Film zur 775-Jahr-Feier Weidhausens wach, bevor schließlich der Posaunenchor Weidhausen mit weihnachtlichen Weisen den musikalischen Schlussakkord unter das gelungene Programm setzte. Alexandra Kemnitzer