Was am Ende wirklich zählt

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Die Zeit vor Weihnachten sollte im Normalfall die Zeit sein, in der man entschleunigt, das Jahr Revue passieren lässt und sich auf das Wesentliche besinnt. Stattdessen hetzen wir von einem Termin zum ...

Die Zeit vor Weihnachten sollte im Normalfall die Zeit sein, in der man entschleunigt, das Jahr Revue passieren lässt und sich auf das Wesentliche besinnt.

Stattdessen hetzen wir von einem Termin zum nächsten, verbringen unsere wertvolle Zeit damit, auf Schnäppchenjagd an Black Friday und Cybermonday zu gehen, backen unzählige Sorten Plätzchen und grübeln schon ab dem ersten Advent, wie dieses Jahr das perfekte Weihnachtsmenü aussieht.

Doch wenn wir mal in uns gehen und genau darüber nachdenken, wird uns schnell bewusst, wie zweitrangig der ganze Schnickschnack ist. Es kann so einfach sein und ist dennoch so schwer, sich von seinen eigenen perfekten Vorstellungen zu verabschieden.

Im Grunde geht es doch gar nicht darum, wie perfekt die Weihnachtsplätzchen, wie groß und teuer die Geschenke und wie perfekt ausgeleuchtet die Fenster sind. Es geht um etwas viel größeres, dass unsere Herzen ganz weit, warm und frei machen wird, wenn wir uns darauf einlassen! Denn ist es nicht schöner, die besinnliche Zeit mit all seinen Liebsten gemütlich vorm Kamin mit herrlich unperfekten Plätzchen und warmem Kakao im liebevoll dekorierten Zuhause zu verbringen und dem ganzen Vorweihnachtsstress zu entfliehen? Sich bewusst zu machen, wie schön es ist, die Menschen, die man gerne hat und die man liebt, noch bei sich zu haben?

Ich bin mir sicher, wenn wir darauf Wert legen, statt auf Nebensächlichkeiten, dann ist wirklich Weihnachten in unseren Herzen. Romy Denk