Der Bauantrag der SÜC Energie und H2O GmbH zur Erneuerung der Wehranlage einschließlich des Fußgängerübergangs an der Wasserkraftanlage in Hausen wurde am Dienstag vom Bau- und Umweltausschuss des Stadtrates in Lichtenfels einstimmig befürwortet.
Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) registrierte dankbar den Erhalt des Fußweges, der den Kommunen Bad Staffelstein und Lichtenfels keine Kosten verursache. Bei intensiven Gesprächen mit dem Versorgungsunternehmen habe die SÜC großes Entgegenkommen gezeigt. Damit bleibe die touristische Bedeutung der Mainquerung als Pilger- und Wanderweg für die Region erhalten. Stadtbaumeister Jürgen Graßinger erläuterte den Sanierungsplan der SÜC. Danach entstehe ein neuer etwa zwei Meter breiter Fußweg mit beidseitigem Geländer parallel zum jetzigen.


Keine Selbstverständlichkeit

Andrea Starker (CSU) machte deutlich, dass es nicht selbstverständlich sei den Fußweg zu erhalten. Im Namen aller sprach sie einen besonderen Dank dem Coburger Unternehmen aus. Bei einem Gespräch mit unserer Zeitung bestätigte der Hauptabteilungsleiter und Prokurist der SÜC, Stefan Schneidawind, die Aussagen, die im Bauausschuss gemacht wurden. "Wir werden die 1933 gebaute Wehranlage sanieren, dass sie weitere 80 Jahre hält", sagte er. Es würden leistungsfähige Abflüsse eingebaut. Das Bauziel sei, die Stauhöhe exakt so zu belassen wie sie ist. Damit zerstreute er Bedenken der Reundorfer Bauern, die ihre Wiesen oberhalb des Wehres bewirtschaften und größere Überschwemmungen bei Hochwasser befürchteten. Den Überweg hätte man für den eigenen Bedarf ohnehin gebraucht, allerdings nicht in der Form, wie er jetzt gebaut werden soll. Die SÜC ist sich der Bedeutung des Übergangs für die Bevölkerung bewusst und habe sich deshalb entschieden, den Übergang so zu bauen, dass er für Fußgänger und Fahrradfahrer mit benutzt werden kann. Schneidawind erinnerte daran, dass der Weg stets sauber gehalten werde und damit ein gefahrloser Übergang gewährleistet sei.