141 000 Euro stellt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst für das medizinische Forschungsprojekt "Humane Antikörper zur Therapie und Prävention von Covid-19" am Universitätsklinikum Erlangen zur Verfügung. Ziel des Projekts ist es, mithilfe der gewonnenen humanen Antikörper gegen das neue Corona-Virus sowohl eine wirksame passive Schutzimpfung als auch eine neue Behandlungsmethode bei bestehender SARS-CoV-2-Infektion in die klinische Anwendung zu bringen.

Die Erlanger Forschergruppe hat im Rahmen ihres Forschungsprojekts Antikörper aus einer mit SARS-CoV-2-immunisierten genetisch modifizierten Maus gewonnen. Die Antikörper können sowohl für einen sofortigen passiven Schutz vor einer Infektion als auch zur Behandlung einer bestehenden Covid-19-Erkrankung eingesetzt werden. Bevor ein flächendeckender Einsatz der Antikörper in Prävention und Therapie möglich ist, bedarf es zunächst der Herstellung einer ausreichenden Menge an Antikörpern und einer anschließenden klinischen Prüfung. "Die Entwicklung einer passiven Schutzimpfung vor und Behandlungsmethode gegen Covid-19 mithilfe humaner Antikörper ist ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen Covid-19. Das Erlanger Forschungsprojekt stellt damit die Exzellenz der bayerischen Forschungslandschaft erneut unter Beweis", so Minister Sibler. red