Bamberg — Über die Zukunft der Bamberger HypoVereinsbank gibt es zur Zeit keinerlei konkreten Auskünfte. Zur Frage, ob der Standort zu den Filialen gehört, die geschlossen werden sollen, sind momentan keine belastbaren Informationen zu erhalten.
In der Bamberger Niederlassung selbst verweist man auf den Unternehmenssprecher in München. Dieser, Markus Block (München), sagte am Donnerstag auf Anfrage, dass die Geschäftsführung seit Mittwoch mit den Geschäftsleitern vor Ort und den regionalen Betriebsräten spreche. Erst wenn diese Gespräche beendet seien, werde die Öffentlichkeit informiert.
Das sei der Stand der Dinge, wurde der Lokalredaktion auf Nachfrage bei Verdi bestätigt. Details seien auch ihm nicht bekannt, sagte der Landesfachbereichsleiter Banken und Finanzen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, Klaus Grünewald.
Die HypoVereinsbank baut ihren Hauptsitz am Bamberger Schönleinsplatz um. Er ist seit Jahresende geschlossen. Der Publikumsverkehr wird in einem Ausweichstandort an der Luitpoldstraße abgewickelt.
Eine zweite Filiale gibt es in der Neuerbstraße. jb