Die Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften im Bayerischen Bauernverband bestätigte in der Jahreshauptversammlung ihre beiden Vorsitzenden. Turnusgemäß waren nach fünf Jahren Neuwahlen notwendig, wobei Michael Porzelt als Vorsitzender und Markus Koch als sein Stellvertreter erneut das einstimmige Vertrauen der einzelnen Jagdvorsteher bekamen. Letzterer leitete auch für den erkrankten Vorsitzenden die Versammlung.
Im Rückblick stand vor allem die Wildschadensproblematik im Vordergrund. Demnach stelle das Schwarzwild nach wie vor ein großes Problem dar, sagte Koch. Obwohl in Bayern im vergangenen Jahr rund 10 000 Schwarzkittel mehr als im Vorjahr der Flinte zum Opfer gefallen seien, habe der Bestand nicht abgenommen. Die Bejagung sei nach wie vor aus unterschiedlichen Gründen schwierig. Der Landkreis Kronach sei zwar ausgewählt als Pilotprojekt, um Nachtzielgeräte einzusetzen. Diese kommen aber nach den Worten von Markus Koch nicht zum Einsatz. "Es traut sich keiner so richtig, mit Nachtzielgeräten umzugehen", erklärte Koch. Michael Wunder