In der Haushaltssitzung am 26. März steht im Kreistag ein umfangreiches Zahlenwerk zur Verabschiedung an. So hat der Verwaltungshaushalt ein Volumen von 75,25 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt von 9,783 Millionen Euro.

Wie Landrat Klaus Peter Söllner in der vorberatenden Kreisausschusssitzung betonte, habe man sich bemüht, den Kommunen ein frühzeitiges Signal zu geben, die Kreisumlage nicht zu erhöhen. Sie bleibe bei 41,4 Punkten.

Eine positiven Empfehlung an den Kreistag konnte lediglich Veit Pöhlmann (FDP) nicht folgen, er müsse sich erst noch mit seinem Fraktionskollegen Thomas Nagel abstimmen.

Kreiskämmerer Rainer Dippold verdeutlichte, dass sich manche Rahmendaten verschlechtert haben. So sei die Umlagekraft mit 85,08 Millionen Euro erstmals seit 2012 um 0,7 Prozent leicht gesunken. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie würden sich finanziell erst ab 2022 unmittelbar auswirken.

Den Kreditaufnahmebedarf bezifferte Dippold auf knapp zwei Millionen Euro. Ende 2021 werde der Schuldenstand des Kreises bei 10,45 Millionen Euro liegen. Bewerben werde man sich erneut um Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen. Rei.