Vorsitzender Hartmut Wehner blickte bei der Hauptversammlung des Turnvereins Obertheres im voll besetzten "Grünen Salon" der Turnhalle im Jahresbericht auf die Vereinsfeste wie das Biergartenfest im August, die Weihnachtsfeier, die Faschingsveranstaltungen mit dem gut besuchten Rosenmontagsball sowie das traditionelle Starkbierfest im März dieses Jahres als die Höhepunkte zurück. Außerdem informierte er die Mitglieder über die geplante Spielgemeinschaft der Fußballabteilung mit der DJK Dampfach ab nächster Saison und erntete dafür breite Zustimmung. Dies sei ein durchdachter Schritt in die richtige Richtung und eröffne beiden Vereinen Perspektiven, sagte er.
Aus dem Kassenbericht des Schatzmeisters Dieter Fischer ging hervor, dass ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erzielt und der Überschuss den Rücklagen zugeführt werden konnte. Ferner gab Fischer bekannt, dass schon länger anstehende Investitionen, nämlich der Bau eines Brunnens mit Zisterne und eine Bewässerungsanlage, in Kürze in Angriff genommen werden.


Zu wenig junge Fußballer

Die Berichte der Abteilungs- und Übungsleiter spiegelten Zufriedenheit wieder. Bezeichnend war allerdings, dass es immer schwieriger wird, Jugendliche in den Breitensport einzubinden. Darunter leiden in erster Linie die Fußballer und die Tischtennisspieler, die beide akute Nachwuchsprobleme haben.
Neumitglied Daniela Seifert wurde einstimmig zur neuen Frauenbeauftragten gewählt.
Eine große Anzahl von Mitgliedern wurde für langjährige Treue zum Turnverein geehrt. Sie erhielten aus den Händen der Vorsitzenden Hartmut Wehner und Lothar Schüll die Vereinsurkunde und ein Präsent in flüssiger Form überreicht. Folgende Mitglieder wurden geehrt:
25 Jahre: Uwe Sinner, Stefan Suchopar, Anna Lenhard, Heinrich Schaffner, Bäckerei Weis.
40 Jahre: Dietmar Basel, Roland Ganzinger, Maria und Peter Kratschmer, Rudolf Schmitt, Nora Voit, Günter Zaschka, Gisela Kaden, Alois Zidek.
50 Jahre: Bernd Denner, Heinrich Fietz, Rudolf Hartling, Brigitte Hymon, Oswald Reis, Hartwig Tremel, Bernd Voit.
60 Jahre: Dieter Burkard, Horst Schwarz, Siegfried Stingl, Ewald Vogel, Adolf Kühnel, Gerd Hußlein, Franz Schmitt.
65 Jahre: Josef Säger und Otmar Ultsch.
70 Jahre: Ludwig Eckard.
Danach hatten die Mitglieder die Möglichkeit, Wünsche oder Anträge vorzutragen. Alfred Schmitt warb zum wiederholten Male für das Ablegen des Deutschen Sportabzeichens. Seine Sorge galt auch der künftigen Entwicklung des Vereins. red