"Sinnlich-opulenter und eindrucksvoller Film zum Klimawandel" - so bezeichnete das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg das Werk "Trees of Protest". Der Langzeit-Dokumentarfilm handelt vom erbitterten Kampf von Umweltaktivisten gegen den Braunkohletagebau Hambach und wird am Donnerstag, 5. März, ab 19.30 Uhr in der Neuen Filmbühne Lichtenfels gezeigt.

Das Besondere an der Vorstellung dieses Films in Lichtenfels ist die Tatsache, dass der Regisseur Nick Schader in Bad Staffelstein aufgewachsen und am Meranier-Gymnasium Lichtenfels zur Schule gegangen ist. Der Journalist und Filmemacher traf im Februar 2017 erstmals auf die Aktivisten im Hambacher Forst und hatte schnell das Gefühl, diese Geschichte des Widerstands erzählen zu müssen. Zwei Jahre lang besuchte er mit seiner Kamera regelmäßig den Hambacher Wald und verfolgte, wie aus der kleinen Protestbewegung eine Massenbewegung mit Zehntausenden Demonstranten wurde.

"Mein Ziel war es", sagt Nick Schader, "diese wichtige Geschichte des Widerstands in Deutschland gegen den Klimawandel so zu erzählen, wie ich sie erlebt habe - ohne Beschränkung des Inhalts durch Fernsehsender oder Redakteure."

Mit Hilfe eines Crowdfunding-Projekts konnte er die restlichen Produktionskosten finanzieren. Im Oktober 2019 feierte "Trees of Protest" seine erfolgreiche Deutschland-Premiere bei den renommierten 53. Hofer Filmtagen. Am 5. März dürfen nun die Lichtenfelser gespannt auf den Dokumentarfilm sein.

Nick Schader wird an diesem Abend als Gast anwesend sein und im Anschluss an die Vorstellung für Fragen zur Verfügung stehen sowie an einer Podiumsdiskussion mit den grünen Spitzenkandidaten teilnehmen. red