Die Oberbacher Vereine veranstalten heuer zum 41. Mal das traditionelle Marktfes. Die Zusammenlegung der Gemeinde Wildflecken mit dem Markt Oberbach im Jahr 1978 war der Auslöser, dass sich man in Oberbach der alten Markttradition besann und den Pfingstmarkt neu belebte. Beginn ist am Pfingstmontag, 10. Juni, um 10 Uhr mit dem Frühschoppen.

Die Marktrechte wurden Oberbach 1764, also vor über 250 Jahren vom Würzburger Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim verliehen, als dieser drei Jahrmärkte und drei Viehmärkte genehmigte. Als Markttage wurden Ostermontag, Pfingstmontag und Maria Geburt festgelegt. Bis in die sechziger Jahre hielten sich die Märkte an Ostern und Pfingsten. Als Oberbach 1978 im Zuge der Gebietsreform seine Eigenständigkeit verlor, erinnerte nur noch der Titel "Markt", der in den Namen der Gemeinde Wildflecken übernommen wurde, an die jahrhundertealte Markttradition in Oberbach.

Altbürgermeister Alfred Schrenk war es zu verdanken, dass man ein Jahr später das erste Oberbacher Marktfest abhalten konnte. Die nachfolgenden Vereinsringvorsitzenden und Marktmeister Dieter Feller, Gerd Kleinhenz und seit 2016 Matthias Bachmann sorgten sich jährlich um ein entsprechendes Rahmenprogramm. Das Oberbacher Marktfest zieht jährlich Tausende von Besucher n und mittlerweile zahlreiche Händler aus der näheren und weiteren Umgebung an. Offensichtlich wird der Markt in Oberbach gern von den Händlern angenommen, denn manche von ihnen sind seit Anfang an dabei. Die Palette der angebotenen Waren reicht von Gewürzen und Blumen bis Modeschmuck, Lederwaren, Haushaltsartikel, Bekleidung, Bilder, Holzwaren, Geschenkartikel über Süßigkeiten und Spielwaren bis hin zum Suppenwürfel.

Zum Frühschoppen spielt die Blaskapelle Oberbach und mittags sorgt die Musikkapelle Schönderling für Musik. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmern sich die Vereine Bergwacht, Blaskapelle, Freiwillige Feuerwehr, Rhönklub, Schützenbund und der Sportclub Oberbach. red