Bleibt der Frühling in Franken? So wird das Wetter in den kommenden Tagen

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Der Frühling hat sich in den vergangenen zwei Tagen in Franken bereits angekündigt, aber bleibt er auch? Das sind die Prognosen der Wetterexperten.

Am Freitag (27. Februar 2026) und Samstag (28. Februar 2026) wurden die Menschen in weiten Teilen Frankens mit Sonne verwöhnt. Aber wie geht es mit dem Wetter nun weiter und bleibt der Frühling? Ja, sagt Marcel Schmid, Meteorologe des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Er bekräftigt: "Schnee und Glätte sind in den kommenden Tagen kein Thema."

Dass milde Luft nach Deutschland gelange, sei einer südwestlichen Strömung zu verdanken. Da überwiegend leichter Hochdruckeinfluss herrsche, "erwartet uns ruhiges und mildes Frühlingswetter", erklärt Schmid.

Wetter in Franken: Es bleibt frühlingshaft - wenn auch etwas kälter

Das passt, denn an diesem Sonntag ist auch der meteorologische Frühlingsbeginn. Meteorologen teilen zu statistischen Zwecken das Jahr in vier gleich lange Jahreszeiten von je drei vollen Monaten ein. Im Unterschied dazu basieren die kalendarischen beziehungsweise astronomischen Jahreszeiten auf den tatsächlichen Sonnenständen. Der Frühlingsbeginn fällt dabei auf den 20. März.

Ganz so warm wie in den vergangenen Tagen bleibt es jedoch nicht: Laut dem fränkischen Wetterexperten Stefan Ochs ("Wetterochs") macht sich am Sonntag die Abkühlung hinter der Kaltfront des von England nach Dänemark ziehenden Tiefs mehr bemerkbar. Gleichzeitig baue sich jedoch auch ein Hoch auf. "Es ist wechselnd bis stark bewölkt. Niederschläge fallen weiterhin nicht", prognostiziert er. Maximal würden nur noch 11 Grad erreicht. 

Der DWD rechnet am Sonntag in der ersten Tageshälfte mit vielen Wolken - und teilweise auch etwas Regen. Die DWD-Meteorologen erwarten Höchsttemperaturen von 8 bis 14 Grad. Ähnlich sieht es demnach zu Beginn der neuen Woche aus. 

Dichter Nebel und Frost in der Nacht - trotz frühlingshafter Temperaturen

Der Wetterochs rechnet in der kommenden Woche mit ruhigem und mildem Wetter. Häufig scheine die Sonne, ab und zu sei es auch bewölkt. Er rechnet mit Tageshöchsttemperaturen von rund 15 Grad. Die Sonne stehe noch zu tief, um die Bildung von Quellwolken, Regenschauern oder gar Gewittern auszulösen. "Daher sollte es niederschlagsfrei bleiben, wobei man aber ein bisschen Regen in der zweiten Wochenhälfte (noch) nicht ganz ausschließen kann", erklärt der Experte. Zudem wehen schwache Winde aus wechselnden Richtungen.

Der Jahreszeit entsprechend treten bei klarem Himmel leichte Nachtfröste bis -2 Grad auf, und zwar auch wenn es tagsüber zuvor sehr mild war. Laut DWD müsse erneut mit zähem Nebel am Morgen im Freistaat gerechnet werden. So soll es bis weit in die nächste Woche weitergehen. Der morgendliche Nebel könne sich im Süden Deutschlands durchaus bis in den Mittag halten, werde dann aber meist durch die Sonne abgelöst. Und nachts ist es kalt, die Tiefstwerte liegen im niedrigen einstelligen Bereich. Vor allem im Süden und Südosten ist leichter Frost möglich. "Es empfiehlt sich somit der Zwiebellook bei der Kleiderwahl", sagt Meteorloge Schmid.

Mit Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt.

Vorschaubild: © NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)