Jens Beland ist nicht nur Maler- und Lackierermeister mit eigenem Betrieb in Großheirath und Kreishandwerksmeister, sondern auch stellvertretender Vorsitzender des TV Buchenrod. Auch in dieser Funktion unterstütze er die Aktion Wandertipps sehr gerne, sagte er vorab: "In diesen Zeiten gilt es, sich weiterhin zu bewegen." Sein Tourentipp beginnt für ihn quasi vor der Haustür.

Belands Weg

"Wir gehen den Steinlegenden-Weg sehr gerne, da er so viele tolle Ausblicke bietet und man viel entdecken und lernen kann", sagt Beland. Der Weg startet in Buchenrod, führt dann über Neuses an den Eichen auf die Tiereller (den höchsten Punkt im südlichen Landkreis). Am Dreiländerstein vorbei geht es nach Gossenberg zum Ulrichstock und über die Ziegelsdorfer Schweiz wieder nach Buchenrod zurück.

Der Steinlegenden-Weg wird von 15 Steinskulpturen begleitet, den zu Stein gewordenen Legenden. Die Einzigartigkeit dieses Weges besteht in der Verbindung von Sagenwelt und Heimatgeschichte.

Wer sich auf diese Strecke macht, entdeckt neben der beeindruckenden Landschaft des südlichen Itzgrundes Figuren wie die Wassergöttin, den Taufstein, das Mühlbergmädchen und viele mehr.

Die Skulpturen stammen von dem ortsansässigen Künstler Peter Plentz. Hinzu kommen sechs Schautafeln entlang des Weges. Die gesamte Strecke ist 18 Kilometer lang, also geeignet für eine Tagestour. Dafür sollte man sich mit ausreichend Proviant und Getränken ausstatten, denn Einkehrmöglichkeiten gibt es derzeit wegen des Lockdowns nicht.

Wanderer, die lieber eine kürzere Runde gehen möchten, können sich zwischen den beiden Rundwanderwegen "Watzendorf" mit rund sieben Kilometern oder dem von Jens Beland empfohlenen Weg "Buchenrod" mit knapp fünf Kilometern entscheiden. Genauso ist es möglich, nur einzelne Abschnitte zu begehen.

Eine ausführliche Beschreibung und Kartenausschnitte zum Download gibt es unter: https://www.grossheirath.de/de/besucher/wandern-und-radfahren/steinlegendenweg