von unserem Mitarbeiter Roland Meister

Oberreichenbach — Eigentlich wollte sich die Gemeinde Oberreichenbach selbst darum kümmern, dass ihre Bürger schneller ins Internet kommen. Wie Bürgermeister Klaus Hacker (FW) jetzt in der Gemeinderatssitzung mitteilte, habe sich die Telekom dazu entschlossen, ihr Breitbandnetz in Eigenregie auszubauen. Deswegen nahm der Gemeinderat die Ausschreibungen bezüglich des Eigenausbaus einstimmig zurück.
Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war, dass der Freistaat Bayern die Zuschüsse für Kindergärten erhöht, wenn die Gemeinden für eine Qualitätsverbesserung ihrer Kindergärten sorgen. Welche Maßnahmen allerdings erforderlich sind, um eine Qualitätsverbesserung zu erreichen, konnte Bürgermeister Hacker noch nicht klären. Alle bisherigen Anfragen bei diversen Behörden bzw. anderen Gemeinden seien negativ verlaufen. Trotz allem wurde von den Gemeinderäten einstimmig beschlossen, den Zuschuss zu beantragen. Grund für die Zustimmung war vor allem die Tatsache, dass der Nachweis einer Qualitätsverbesserung für den Erhalt des Zuschusses nicht erforderlich ist. Im Beschluss ist aber auch verankert, dass die Gemeinde bereit ist, etwas für die Qualitätsverbesserung des Kindergartens zu tun. Einstimmig beschlossen wurde auch die Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro für jeden Helfer beim Bürgerentscheid zur StUB am kommenden Sonntag.

Einwohnerzahl steigt

Bei den Bekanntgaben vermeldete Hacker unter anderem noch, dass Oberreichenbach derzeit 1225 Einwohner hat, was im Vergleich zum Vormonat einen leichten Anstieg bedeutet. Die Zahl der Einwohner werde weiter ansteigen, da im Baugebiet Eckenberger Weg II in nächster Zeit noch einige Bauvorhaben fertiggestellt und bezogen werden.
Wie Hacker weiter erklärte, beläuft sich die Kreisumlage für Oberreichenbach heuer auf 478 000 Euro. Bei der Umlage an die Stadt Herzogenaurach stehe bei der Überleitung des Abwassers eine Erhöhung an. Die quartalsmäßige Umlage erhöhte sich um 1500 Euro auf aktuell 8500 Euro.