Qigong hält Einzug bei der Sportgruppe des Vereins "Gemeinsam gegen Krebs". Beim ersten Qigong-Mitmachabend zeigten über 30 Teilnehmer Interesse an dieser meditativen Bewegungsreise und fanden in einer Harmonisierung von Geist, Körper und Seele mit Elementen von Klangspielen zu einer inneren Ruhe. Sie waren einer Einladung der Sportgruppe "Sport und Krebs" des gemeinnützigen Vereins "Gemeinsam gegen Krebs" gefolgt.

Die Trainerin und Leiterin der Sportgruppe, Birgit Schmitt, informierte, dass es gerade bei bestehenden Krankheiten heilsam sei, sich dem Körper liebevoll zuzuwenden und ihn mit guten Gedanken zu unterstützen: "Qigong heißt übersetzt: Energie- Arbeit. Qi lässt sich am ehesten mit einer alles erfüllenden Lebensenergie gleichsetzen. Qi ist Quelle jeder körperlichen Aktivität, es hält die Körpertemperatur aufrecht, es schützt den Körper, wandelt Nahrung und Luft in lebenswichtige Stoffe um und bewahrt die Körpersubstanzen. Ist unser Qi schwach, kommt es zu Krankheiten. Regelmäßiges Üben von Qigong vertieft die Atmung und kann insbesondere stimmungsaufhellend wirken. An Krebs erkrankte Menschen hilft Qigong, da es sehr meditativ und behutsam ausgeführt wird und man sich nicht überanstrengt. Die Grübelfalle wird erst mal ausgeschaltet, da man sich auf Atmung und Bewegung konzentrieren muss. Krebs mag keinen Sauerstoff, und bei unseren meditativen Atemübungen mit Bewegung am Mitmachabend bekommen die Zellen sehr viel Sauerstoff."

Nach diesem Qigong-Training bestätigten einige Teilnehmer ein angenehmes Wärmegefühl und innere Ruhe. Der Abend brachte dem Verein "Gemeinsam gegen Krebs" eine positive Resonanz: Einige Teilnehmer wollen der Sportgruppe beitreten. Die Teilnahme war auch für Nichtmitglieder kostenfrei. eh