Die TCH-Mädels fuhren zum achten Mal ins BLSV-Sportcamp Inzell. Um 7.30 Uhr trafen sich am Abfahrtstag schon alle Spielerinnen und ihre Trainer an der Aischtalhalle, um das benötigte Trainingsmaterial samt der Ballmaschine in den Bus zu schlichten. Kurz nach 8 Uhr ging die Fahrt dann los, als Corona-Maßnahme trugen alle während der Fahrt ihre speziell von einer Trainerin designte Maske.

Nach der Ankunft in Inzell und der Einweisung in die aktuellen corona-angepassten Camp-Regeln bezogen die Spielerinnen ihre Hütten. Gleich nach dem Abendessen fanden noch zwei anstrengende Trainingseinheiten statt, danach fielen die Volleyballerinnen erschöpft ins Bett.

Der Sonntag begann trotz Nieselregen vor dem Frühstück mit dem üblichen Morgenlauf. Die Trainer mussten in diesem Jahr Einschränkungen durch die Lüftungszeiten beim Training mit einplanen. Alle Beteiligten haben aber das Beste daraus gemacht, so dass ein geordneter Trainingsablauf eingehalten werden konnte.

Während der anstrengenden Trainingswoche hatten die Mädels zusammen mit dem Trainerteam aber auch Zeit für ausreichend lustige Freizeitaktivitäten. Zwischen Sporteinheiten und Essen wurden Beachvolleyball, Tischtennis, Schwimmen, Bogenschießen, Klettern und Tisch-Minigolf angeboten.

Das Bogenschießen war nicht für jeden ein leichtes Unterfangen, weil die Bögen teilweise größer als manche Volleyballkids waren. Das Wetter war anfangs sehr regnerisch, deshalb konnten das Schwimmbecken und das Beachfeld erst nach ein paar Tagen genutzt werden.

Nach sieben schweißtreibenden Tagen stand die Wanderung mit einer Hüttenübernachtung an. Alle packten ihre Koffer, die im Camp zwischengelagert wurden, und ihre Rucksäcke. Eine Woche nach der Ankunft starteten die TCH-Mädels zur Bergwanderung. Trotz des steilen, steinigen Aufstieges ab dem Schwarzbachwachtsattel über den Wachterlsteig kamen alle gesund und zufrieden bei der "Neuen Traunsteiner Hütte" an - 700 Höhenmeter hatten dabei auch die Kleinsten bewältigt. Seine langjährige Bergerfahrung konnte Trainer Silvio Holzapfel unterwegs noch einbringen, der ein abgestürztes Kuscheltier "retten" musste und sich dazu abseilte. Nach der Ankunft pausierten einige der Mädels , während andere den Gipfel vom "Großer Weitschartenkopf" in 1979 Metern Höhe stürmten. Sie hatten dafür bis zum Abendessen sehr wenig Zeit, ließen sich diese weitere Herausforderung aber nicht nehmen. Mit einem gemütlichen Hüttenabend klang der Tag aus.

Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen, denn es standen nach einer kräftezehrenden, aber erfolgreichen Woche für Trainer und Spielerinnen der Abstieg und die ruhige Heimreise nach Höchstadt bevor. red