Das traditionelle Tanz-Wochenende konnte coronabedingt nicht stattfinden - das Format, das die Verantwortlichen als Alternative gewählt hatten, wurde zu einem überwältigenden Erfolg.

Das erste Wochenende im Oktober reservieren sich seit zwölf Jahren ca. 30 Paare aus der Abteilung für das Tanzen in Waldmünchen im Oberpfälzer Wald. Die Tänzer genießen die Möglichkeit, sich in einen Tanz oder ein Thema zu vertiefen ebenso wie das Miteinander und die Geselligkeit.

Corona ließ dieses Wochenende nicht zu. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Enttäuschung darüber suchte die Abteilung schnell nach einer Alternative: Die Trainer-Ehepaare Renate und Wolfgang Rühling sowie Kathrin und Markus Schöner stellten im Niederndorfer Vereinsheim ein Angebot auf die Beine, das sich sehen lassen konnte: Sie boten 15 Workshops zu den verschiedensten Tänzen und auf unterschiedlichen Niveaustufen an. Bei der Auswahl zwischen Standard- und Lateintänzen, Tango Argentino und Vals, Salsa, Westcoast Swing und Discofox sowie Linedance war für jeden der fast 100 Teilnehmer etwas dabei. Alle Kurse - das Hygienekonzept der Abteilung ließ neun Paare pro Kurs zu - waren bis auf ganz wenige Restplätze ausgebucht, einige Kurse bereits kurz nach Anmeldebeginn voll belegt.

Buchungsverfahren

Das Buchen war gut durchdacht: Zunächst durfte jedes Paar drei Kurse wählen, in einer zweiten Phase konnten Restplätze belegt werden. Dieses faire Verfahren, die Vielfalt des Angebots und die super vorbereiteten Einheiten, die jeweils mit einem Video als Zusammenfassung abgeschlossen wurden, stießen auf ganz dickes Lob aller Teilnehmer.

Das Feedback beim Abschlussessen im Vereinsheim war klar: Dieses Format hat so viel Spaß gemacht und wird fester Bestandteil im Abteilungsleben. Heike Witthus