Die Entwicklung der Mitgliederzahlen der bayernweit mitgliederstärksten Berufsvertretung, der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), stand bei der Hauptversammlung des Kreisverbandes Coburg neben der Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Der stetige Aufwärtstrend in der Mitgliederentwicklung mache ihn stolz, hob Vorsitzender Matthias Schikora in seinem Rechenschaftsbericht deutlich hervor. Seit seiner Amtsübernahme habe sich die Zahl mehr als verdoppelt. In seinem Bericht erinnerte Schikora an die Aktivitäten des Kreisverbandes und besonders an die 4-Tage-Fahrt nach Straßburg mit Besuch des Europäischen Parlaments und Stadtführung. Bei diesem sehr positiven Trend sehe er recht zuversichtlich auf die Personalratswahlen 2021, sagte der neue DPolG-Landesvorsitzende Jürgen Köhnlein (Kulmbach). Diese stehe unter dem Motto "Am Puls der Zeit" und spiegele das wider, worauf die stärkste Berufsvertretung im Freistaat seit Jahren baue. Sie habe ganz einfach das Vertrauen und deutlich mehr als 20 000 Beschäftigte und werde diesem Vertrauen auch gerecht, betonte Köhnlein. Die Einrichtung eines zentralen Polizeibeschaffungsamtes für Kleidung und Ausrüstung in Bayern begrüßte er ausdrücklich. "Damit geht eine jahrelange Forderung der DPolG nach einem eigenen bayerischen Logistikzentrum endlich in Erfüllung." Das neue Zentrum werde der oberfränkischen Stadt Hof neue Impulse geben, betonte Köhnlein. Die DPolG erwarte sich von dem eigenen bayerischen Staatsbetrieb bei der Versorgung mit Dienst- und Sonderbekleidung eine deutlich bessere Qualitätssicherung als bisher.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) weist den pauschalen Rassismusvorwurf gegen die Polizei als abwegig zurück. Seit Beginn seiner Amtszeit vor wenigen Wochen habe er viele Interviews für Fernsehsender und auch Printmedien in diesem Zusammenhang geben müssen, umschrieb Köhnlein seine neue Tätigkeit als Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Wolfgang Desombre