130 Kinder und Jugendliche waren in den Pfarreien Höchstadt, Sterpersdorf und Gremsdorf am Dreikönigsfest im Januar erfolgreich als Sternsinger von Haus zu Haus unterwegs. Sie sammelten dabei knapp 30 000 Euro an Spendengeldern, die die jeweiligen Pfarreien an das Kindermissionswerk für verschiedenste Projekte gegen Kinderarmut in Indien weiterleiten konnten.


Dank für Spendenbereitschaft

Als kleines Dankeschön für Zeit und Mühen unternahmen die Sternsinger einen gemeinsamen Ausflug nach Regensburg. Unter der Leitung von Martina und Lukas Schwägerl, Gemeindereferent Michael Knopf und Dekan Kilian Kemmer machten sie sich auf den Weg in die Oberpfalz. Dort beteten die Kinder und Jugendlichen für alle, die in Indien ihre Gaben in Empfang nehmen können.
In der kurzen Andacht in der "Alten Kapelle" von Regensburg dankten die Jungen und Mädchen vor dem Gnadenbild der Gottesmutter auch für die großherzige Spendenbereitschaft der Bevölkerung, die sie in den Häusern und Wohnungen ihrer Pfarreien antreffen durften. Auf dem Programm stand auch die Besichtigung des Doms in der Weltkulturerbestadt. Ein besonderes Schmankerl erlebten die Sternsinger aus dem Aischgrund beim Besuch der Regensburger Domspatzen. An deren Zentrale, in der 500 Jungen in einer Grundschule, einem Internat und einem Gymnasium betreut werden, durften die Sternsinger an einer Chorprobe teilnehmen. Bei dieser außergewöhnlichen Möglichkeit konnte die Gruppe miterleben, mit welcher Genauigkeit, aber auch mit welcher Freude gesungen und Musik betrieben wird.
Domkapellmeister Karl-Heinz Liebel konstatierte den Sternsingern, dass sie sicher keinen Nachhilfeunterricht in Gesang nötig haben, "sonst wärt ihr nicht erfolgreich gewesen".
Mit einem Ausflug zur Walhalla endete ein sonniges, aber eiskaltes Tagesprogramm. red