Startschuss für "Spielwienix" gefallen

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Klaus Schiffer-Weigand überreichte den Leader-Förderbescheid des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für den Abenteuerspielplatz an Landrat Christian Meißner. Mit im Bild sind (v. l.) Kreisgartenfachberater Michael Stromer, Bürgermeister Robert Hümmer, Bürgermeister Udo Dauer und Dritter Bürgermeister Manfred Hofmann. Foto: Dieter Radziej
Klaus Schiffer-Weigand überreichte den Leader-Förderbescheid des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für den Abenteuerspielplatz an Landrat Christian Meißner. Mit im Bild sind (v. l.) Kreisgartenfachberater Michael Stromer, Bürgermeister Robert Hümmer, Bürgermeister Udo Dauer und Dritter Bürgermeister Manfred Hofmann. Foto: Dieter Radziej

Mit der offiziellen Übergabe des Förderbescheides fiel zugleich der Startschuss für eines der wichtigsten Projekte am Obermain: die Aufwertung der Kordigastregion. Hier wird demnächst ein erlebnisreic...

Mit der offiziellen Übergabe des Förderbescheides fiel zugleich der Startschuss für eines der wichtigsten Projekte am Obermain: die Aufwertung der Kordigastregion.
Hier wird demnächst ein erlebnisreicher und attraktiver Kinderspielplatz entstehen, für den auch schon der Namen "Spielwienix" gefunden wurde. Es wurde eine Fülle von Vorschlägen eingebracht, es gab unterschiedliche Anregungen, und Projektgruppen nahmen ihre Arbeit auf, schilderte Landrat Christian Meißner. Er wollte dabei auch nicht verhehlen, dass die Verantwortlichen in der Anfangsphase mitunter Kritik einstecken mussten und es für ihn ebenfalls neue und wichtige Erfahrungen waren. Erfreulich nannte der Landrat die Tatsache, dass sich das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über das sogenannten Leader-Programm, einem Förderinstrument der EU, mit rund 60 Prozent an den förderfähigen Kosten von geschätzten rund 300 000 Euro beteiligen werde und auch die Oberfrankenstiftung eine Spende in Aussicht gestellt hat.


Die Kelten waren hier

Auf den geschichtsträchtigen Boden, auf dem sich bei dieser Übergabe alle befanden, verwies der Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege Michael Stromer, denn an vielen Stellen seien Hinweise zu finden, dass zwischen 800 und 50 vor Christus Kelten ihre Spuren auf dem Großen und Kleinen Kordigast hinterlassen hätten. In Anlehnung an die Vorfahren wird der Spielplatz mit natürlichen Materialien ausgestattet und verfügt über Klettermöglichkeiten, Rutschen, ein Torhaus, Hütten, eine Fülle von Spielgelegenheiten und einen Wehrgang.
Kreisgartenfachberater Michael Stromer: "Das gesamte Umfeld und alle Spielgeräte wurden selbst erdacht und entwickelt und sind gleichsam einmalig." dr