Die drei Bad Brückenauer Stadträte Heike Greenberg-Kremser (PWG), Florian Wildenauer (SPD) und Franziska Kaul (CSU) äußern sich gemeinsam zum Artikel "Hier geht`s künftig zur Kernstadt" in der Ausgabe der Saale-Zeitung vom 15./16. August 2020.

"Nach elf Monaten Wartezeit wurde am Donnerstag, 13. August 2020, im Rahmen der 4. Stadtratssitzung der Rahmenplan für die Neugestaltung des Bahnhofareals durch die Firma Schlicht und Lamprecht in der Georgi-Halle vorgestellt. Viele Ideen aus der Bürgerwerkstatt im November 2019 wurden aufgegriffen und im Plan umgesetzt. Uns drei Stadträten - das sind Heike Greenberg-Kremser (PWG), Franziska Kaul (CSU) und Florian Wildenauer (SPD) - kommt eine Altersgruppe jedoch entschieden zu kurz: die Jugendlichen unserer Stadt.

Wir als ,Arbeitsgruppe Spielplatz‘ arbeiten seit 2018 mit viel Herzblut an einem Projekt, welches wir gemeinsam mit renommierten Spielplatzplanern entwickelt haben. Dass unserem fraktionsübergreifenden Antrag, den Bau von Spielplätzen bei der Umsetzung des Rahmenplans vorzuziehen, stattgegeben wurde, freut uns sehr und ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Die Flächen an der Musikschule sowie am ehemaligen Minigolfplatz können so bereits vorab ausgeschrieben und im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Bei einer möglichen Nutzung der Fläche gegenüber dem Backhaus als Grill- und Zeltplatz, so wie es die Planer vorsehen, legen wir ein Veto ein. Wir haben im Wahlkampf gut zugehört. Hier äußerten Jugendliche konkrete Wünsche, wie beispielsweise einen Ninja-Parcours, und forderten ein, den Spielplatz, der ihnen in der 3. Klasse versprochen wurde, endlich zu errichten.

Das Areal am Backhaus und an den öffentlichen Toiletten hinter dem Bauhof bietet sich nach unserer Meinung ideal als Mehrgenerationenfläche an.

Mit unserem Konzept haben wir bereits Jugendsozialarbeiterin Ulrike Abersfelder sowie Brückenauer Jugendliche überzeugt. Wir halten an unserer Vision einer stadtnahen großen Bühne für Sport, Bewegung und Freizeit fest, auf der insbesondere die Jugendlichen und Familien auf ihre Kosten kommen sollen. Und an einen Grillplatz haben wir natürlich auch gedacht!

Diesen Bereich nun als Zeltplatz zu nutzen, wäre nicht nur eine große Enttäuschung für die Jugendlichen, deren Wünschen wieder einmal kein Gehör geschenkt würde, sondern auch eine vergebene Chance, einen Mehrgenerationenspielplatz mit Fitnessgeräten und Ninja-Parcours stadtnah zu errichten." red