Ab 2021 bietet die Stadt Haßfurt den Existenzgründern ein eigenes Förderprogramm. Damit soll die Ansiedlung von neuen Unternehmen in der Kreisstadt attraktiver gestaltet werden, wie die Stadt gestern mitteilte.

Der Stadtrat der Stadt Haßfurt hat das Förderprogramm kürzlich auf Antrag der Jungen Liste (JL) beschlossen. Das Förderprogramm unterstützt Existenzgründungen im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis vorläufig zum Jahresende 2023. Dann soll es evaluiert und gegebenenfalls fortgesetzt werden.

Beratung ist alles

Mit dem Förderprogramm will die Stadt Haßfurt die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote von Landkreis, Industrie- und Handelskammer (IHK) und anderen Organisationen abrunden. Dazu setzt das Programm auf Hilfen bei Vernetzung, Kommunikation und Finanzen. Konkret umgesetzt werden die Maßnahmen mit einer kostenlosen einjährigen Mitgliedschaft im Aktionskreis Haßfurt Aktiv (AHA), der Vermittlung eines "Paten" für die Gründungsphase als auch der Unterstützung bei der Suche nach Geschäftsräumen. Die Existenzgründer können im "RathausBoten" vorgestellt werden und erhalten eine Eintragung im Internet auf der Seite www.hassfurt-bringts.de.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit eines dreimonatigen Mietkostenzuschusses für Neugründungen von Ladengeschäften in der Innenstadt sowie von Zuschüssen zu Kursgebühren. Informationen zu den einzelnen Bestandteilen des Förderprogramms stehen online unter www.hassfurt.de/wirtschaft-und-finanzen/existenzgruender. Weitere Fördermöglichkeiten bestehen durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises Haßberge; diese können im Internet unter www.wirtschaftsraum-hassberge.de eingesehen werden. "Wir freuen uns auf viele interessierte Existenzgründer, innovative Geschäftsideen und Produkte, die unsere Stadt bereichern. Nutzen Sie diese Chance - nutzen Sie dieses Förderprogramm", betont der Bürgermeister Günther Werner (WG).

Die einzelnen Bestandteile des Programms sollen aus Sicht der Stadtverwaltung möglichst unbürokratisch umgesetzt werden. Allerdings wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass ein Rechtsanspruch in keinem Fall besteht und der Bürgermeister in Zweifelsfällen die abschließende Entscheidung über eine Förderung trifft. Personen, die bereits selbstständig tätig sind, Freiberufler und Handelsketten gelten nicht als Existenzgründer im Sinne des Förderprogramms, unterstreicht die Stadt.

Sitz in Haßfurt ist nötig

Das neu zu gründende Unternehmen muss seinen Sitz oder seine Geschäftsräume in der Stadt Haßfurt haben. Anträge auf Förderung sind möglichst durch persönliche Vorsprache unter Darstellung der Unternehmensidee beim Stadtmarketing der Stadt Haßfurt zu stellen.

Der Ansprechpartner für das Ganze ist Christian Plott, erreichbar unter Telefonnummer 09521/688302 oder per E-Mail christian.plott@hassfurt.de). red