Die Feuerwehr des Bad Rodacher Stadtteiles ist neben ihren eigentlichen Aufgaben ein bestens funktionierender Teil der Dorfgemeinschaft. Das wurde bei der Hauptversammlung in der "Alten Schule" deutlich. Grund genug für den Stellvertreter des Landrates, Rainer Mattern, für 25 Jahre aktiven Dienst Tobias Krämer und Norbert Parys mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen nebst Urkunde des Freistaates Bayern auszuzeichnen. Die Laudationes dazu hielt Kreisbrandmeister Detlef Schoder, der den Werdegang der Geehrten Revue passieren ließ.

Ansonsten verwies Kommandant Norbert Renner auf die Aktivitäten. "Das Jahr fing nicht gut an", sagte er, als er an den Großbrand im nahe gelegenen Breitenau erinnerte. Dort sei aber eine hervorragende Arbeit geleistet worden, um umliegende Gebäude trotz enger Bebauung zu erhalten. Der Feuerlöschteich "Fohlenbach" wurde gereinigt, um bei extrem niedrigem Wasserstand genügend Löschwasser bereit stellen zu können. Renner verwies auch auf die Leistungsprüfung, die auf fachlich fehlerfreiem und hohem Niveau erarbeitet worden sei, ferner an die Feuerwehraktionswoche in Sülzfeld, an die Monatsübungen und an diverse Schulungen und Lehrgänge. Der Jugendbericht kam von Lena Brachmann. Die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspanne und die Jugendleistungsprüfung hätten alle mit Bravour bestanden. "Ich lobe den hohen Ausbildungsstand meiner Gruppe", konstatierte Brachmann.

Vereinsvorsitzender Richard Hielscher erinnerte an die geselligen Höhepunkte des 51 Mitglieder umfassenden Vereines. Grußworte sprachen stellvertretender Landrat Rainer Mattern ("Die kleine Wehr ist ein entscheidendes Glied in der Brandbekämpfung"), Bürgermeister Tobias Ehrlicher ("Was wäre Mährenhausen ohne Feuerwehr"), KBR Manfred Lorenz, KBI Stefan Püls ("Die Jugendarbeit ist lobenswert") und KBM Detlef Schoder. Doris Weidner