Wandern und Gummistiefel werfen: Ein echtes Abenteuer versprach das Eltern-Kind-Biwak-Abenteuer mit der Krieger- und Soldatenkameradschaft Obererthal am Alten Rod. Gleich nach Ankunft wurde das Nachtlager im vereinseigenen Zelt hergerichtet und die Kinder konnten auf der Wiese und am Waldrand spielen, es dauerte nicht lange bis die ersten Stöcke für das spätere Stockbrot geschnitzt waren. Doch sobald das Horn von Dietmar Vogt, 2. Vorsitzender des Vereins, erklang, kamen die Kinder angerannt. Das ist schon Tradition und sie wissen, jetzt gibt es einen Programmpunkt. Eine Wanderung stand auf dem Plan, es dauerte nicht lange, so setzte sich die Truppe in Richtung Michaelskapelle in Bewegung. Dort angekommen, erklärte Michael Schneider, der neue Ortsbeauftragte Obererthals, etwas zur Geschichte der Kirche und dem Umfeld. Nach einer Pause mit Kaffee und Kuchen marschierten alle wieder zurück zum Biwakplatz. Tanja Büchner und Franziska Schneider kümmerten sich um die Verpflegung der vielen Teilnehmer. Die Kinder freuten sich, ihre geschnitzten Stöcke mit Stockbrotteig übers Feuer halten zu können. Gestärkt ging es zum Gummistiefelweitwurf. Manch Erwachsener traute sich auch und staunte nicht schlecht, als der Stiefel mehr hoch als weit flog. Bei Einbruch der Dunkelheit ertönte wieder das Horn, eine Nachtwanderung gehört auf jeden Fall dazu. Anschließend machte man es sich am Lagerfeuer gemütlich. Nach einer Nacht auf Feldbetten und einem Frühstück wurde das Lager abgebaut und alle traten die Heimreise an. red