Lichtenfels — Die erst vor zwei Monaten eingeweihte Außenwohngruppe 3 des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) der Caritas, die nach aufwendigen und kostenintensiven Sanierungs-, Umbau- und Anbaumaßnahmen des ehemaligen Schwesterngebäudes entstand, ist zu einem Schmuckstück geworden und verschönert das Stadtbild. Um den Bewohnern mit Behinderung einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu gewährleiten, mussten noch eine Reihe von Ausstattungsgegenständen, wie beispielsweise Möbel für den Balkon oder ein Fernsehgerät für den Aufenthaltsraum angeschafft werden.
Deshalb freute sich die HPZ-Gesamtleiterin Maria Wiehle sehr über eine großzügige Spende der Sparkasse Coburg-Lichtenfels in Höhe von 7500 Euro und bedankte sich zusammen mit einigen Bewohnern herzlich beim Vorstandsvorsitzenden Siegfried Wölki, der zusammen mit dem Landrat Christian Meißner in seiner Funktion als Vorstand des Verwaltungsrats der Sparkasse die Spende überreichte.
Wölki hob hervor, dass die Sparkasse bereitwillig der Empfehlung des Landrats gefolgt sei, und gerne einen Beitrag zu dieser schönen Wohnstätte mitten in der Stadt für Menschen mit Behinderung geleistet habe. Christian Meißner pflichtete dem bekannten Buchtitel "Alte Häuser sterben nicht" bei, er gelte aber nur, wenn diese Häuser auch hergerichtet und mit Leben erfüllt würden, wie dies hier der Fall sei. Maria Wiehle erhofft sich, gefördert durch die Innenstadtnähe der Außenwohngruppe, ein gutes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Sinne einer gelebten Inklusion. Alfred Thieret