Die SPD-Fraktion in Herzogenaurach hat zuletzt ihre erste Fraktionssitzung im Interimsrathaus abgehalten.

Fraktionsvorsitzender Curd Blank begrüßte die beiden neuen Fraktionsmitglieder Claudia Belzer und Andrea Heller zu ihrer ersten Sitzung. Leider musste Blank sich zeitgleich von sieben "alten Hasen" verabschieden. Elke Bauer, Siegbert Sendner, Bernhard Wilfer, Peter Prokop, Petra Mauser, Jochen Heinzel und Susanna Gräwe sind ausgeschieden.

Verabschiedung nach Krise

Eine gebührende Verabschiedung der "alten" Stadträte zusammen mit dem engagierten Wahlkampfteam werde es geben, sobald die Corona-Krise es zulässt. Mit der neuen Fraktion und dem Bürgermeister German Hacker stellt die SPD nach wie vor die stärkste Fraktion im Stadtrat.

Auernheimer neuer Fraktionschef

Zu Beginn der Sitzung gab Curd Blank bekannt, dass er den Fraktionsvorsitz abgeben möchte, da er beruflich stark gefordert sei. Bei den darauffolgenden Neuwahlen wurde Holger Auernheimer einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl der beiden Stellvertreter konnten sich Sandra Wüstner und Claudia Belzer ebenfalls über jeweils einstimmige Zustimmung freuen.

Im Anschluss an die Wahlen des Fraktionsvorsitzes, wurde die Besetzung der verschiedenen Ausschussgremien sowie der Aufsichtsräte und Beiräte diskutiert und festgelegt.

Zum Abschluss richtete die neue Fraktion ihren Blick in die Zukunft. Ihre Kernthemen seien der Rathausneubau mit Schlosssanierung, die Stadt-Umland-Bahn sowie Südumgehung. Außerdem gehören die Schaffung von Wohnraum in der Reuth, der Ausbau der Kinderbetreuung, der Klimaschutzprozess EEA und die Stärkung des Radverkehrs dazu. Das Stadtmarketing wolle die neue Mannschaft ebenfalls nicht aus den Augen verlieren.

Bei der Abstimmung mit den anderen Fraktionen im Stadtrat - so war sich die SPD-Fraktion einig - sei es wichtig, offen und an der Sache orientiert zusammenzuarbeiten. Und auch ihrem Wahlkampfmotto, eine Politik zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu machen, ohne einzelne Personengruppen oder Generationen zu übervorteilen, will die Fraktion treu bleiben. red