"Corona wird uns zwar weiterhin begleiten. Aber ich freue mich, dass sich die Siedlerfamilie trotzdem wieder einmal treffen kann", begann Vorsitzende Gerlinde Muhr die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft. Ihr Bericht über das Vereinsleben der vergangenen zwei Jahre fiel mangels gesellschaftlicher Ereignisse wie Siedlerkirchweih und Wintersonnwendfeier sehr kurz aus.

Am wichtigsten für die Mitglieder im Siedlergarten war ihre Bereitschaft, bei den anstehenden Neuwahlen wieder als "Frontfrau" zur Verfügung zu stehen. Bürgermeister Herwig Neumann hatte als Wahlleiter dann auch keine Probleme, denn die alte Vorstandsmannschaft ist auch die neue. Lediglich bei der Besetzung der Beisitzer gab es einvernehmlich kleine Änderungen. Das Ergebnis: Vorsitzende Gerlinde Muhr, Zweiter Vorsitzender Günter Eikenberg, Kassier Manfred Kolb, Schriftführerin Ilona Stich.

Der Verein mit 219 Mitgliedern hat nach dem Bericht von Manfred Kolb etwas weniger Geld auf dem Konto. Deshalb plädierte der Kassier für eine Anhebung des seit 2011 geltenden Mitgliedsbeitrags von 21,60 auf 25 Euro pro Jahr. "Davon müssen wir bisher jährlich 17,04 Euro an den Verband abführen", begründete er seinen Vorschlag. Die Mitglieder müssten aber auch berücksichtigen, dass im Beitrag eine Haftpflichtversicherung, ein Rechtsschutz und eine monatliche Zeitschrift enthalten sind. Der Erhöhung ab 2022 wurde zugestimmt.

"Ungewöhnliche Zeiten, ungewöhnlicher Ort, aber wir können wieder Präsenz zeigen", stellte der Bürgermeister abschließend fest und gratulierte langjährigen Siedlern für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft. "Die Siedler sind eine Perle im Vereinsleben der Gemeinde, vor allem die Siedlerkerwa haben wir alle vermisst. Wir werden uns halt an das neue Normal gewöhnen müssen." hd