Rainer Lutz

Schaulustige wären wohl enttäuscht, wenn sie sehen wollten, was das Feuer in einer Lagerhalle in Seßlach angerichtet hat. Ein paar verkohlte Balken vor dem Gebäude, etwas Ruß an den Fenstern, mehr gibt es nicht zu sehen. Für Kreisbrandrat Manfred Lorenz das sichere Zeichen, dass die Wehren in der Nacht "super gearbeitet" haben. Durch einen schnellen und umsichtigen Aufbau und einen gut geführten Einsatz konnte verhindert werden, dass sich das Feuer weiter ausbreitet", sagte Lorenz am Sonntag. Geschätzt 120 000 Euro Sachschaden entstand in der Nacht zum Sonntag bei dem Brand, heißt es in der Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken zu dem Einsatz. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Ein Zeuge bemerkte am frühen Sonntagmorgen, gegen 1.45 Uhr, die Rauchentwicklung aus dem Gebäudekomplex des holzverarbeitenden Betriebes in der Dr.-Josef-Otto-Kolb-Straße und setzte den Notruf ab.

Als die über 150 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der Polizei, des Technischen Hilfswerks und des Rettungsdienstes eintrafen, stellten sie im Inneren einer der Lagerhallen ein Feuer fest. Die Einsatzkräfte hatten den Brand bereits nach kurzer Zeit gelöscht. Durch ihr rasches Eingreifen konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude des Betriebes verhindern.

Nach ersten Maßnahmen durch die Beamten der Polizeiinspektion Coburg übernahm der Kriminaldauerdienst die weiteren Ermittlungen zur bislang noch ungeklärten Ursache des Brandes.