Die Jahreshauptversammlung der Seniorengemeinschaft (SGL) in der alten Synagoge war gut besucht.
Voller Erwartung haben die Senioren Platz genommen. Man unterhält sich angeregt, diskutiert. Eine ältere Frau meint: "Ich bin so froh, dass ich beigetreten bin, seit ich nicht mehr selber fahren kann. Es ist so toll, dass es immer so gut geklappt hat, mich zum Einkaufen zu fahren, so bekomme ich wenigstens noch ein bisschen was mit."
Monika Faber, die zweite Vorsitzende, begrüßt die Mitglieder und informiert: "Wir konnten große finanzielle Hürden nehmen und 100 Prozent Mitglieder dazugewinnen!" Und es sei ein großes Glück, dass man so einen aktiven Vorsitzenden wie Dieter Erbse hätte, der so gut und eng mit dem Bayrischen Staatsministerium und mit den Sponsoren zusammenarbeite. Ihr ganz besonderer Dank gilt auch Christa Gleichmann, der Schatzmeisterin, die sich besonders engagiert um die Finanzen und den Haushalt kümmere.


Viel erreicht

Erbse bestätigte, dass sich sehr viel getan habe im vergangenen Jahr - davon zeugen Laptop und Beamer, über die der Verein jetzt verfügt. Zurecht könne der Verein stolz sein, so der Vorsitzende. Es habe zum einen eine Zusage des Vermieters für die kostenlose Überlassung der Büroräume für den ersten Monat gegeben. "Wir haben ja gar nix gehabt am Anfang", so Erbse. "Jede Aktivität lief über Zettel. Und der Strom wurde von uns privat finanziert." Ab dann sei alles ziemlich schnell gegangen. Bescheid über Bezuschussung über das Bayerische Staatsministerium, Eintragung des Vereins, Spende der Büromöbel, PC, Beamer, Drucker durch den Lionsclub, Anschubfinanzierung durch das Landratsamt, das 100. Mitglied schon im August 2016, Ende August endlich Internet und Anschluss an die "Außenwelt". Eine erfolgreiche Veranstaltung im Myconiushaus unter dem Motto "Was heißt schon alt", eine Flyer-Aktion an 37 650 Haushalte. Und im Dezember dann die eigene Homepage. Unter seniorengemeinschaft-lichtenfels.de könne man sich informieren. Am 24. Januar gab es ein Treffen mit den Sozialverbänden, bei dem man deutlich gemacht habe, dass man Hilfe zur Selbsthilfe anbieten will.


Ausblick

Hingewiesen wird zum Schluss noch auf den Kinonachmittag "Kino + Kaffee" mit verbilligtem Eintritt an jedem letzten Freitag im Monat in der Neuen Filmbühne. Geplant ist ein regelmäßiger Vermittlungskalender pro Monat, der am 25. April bei der nächsten Vorstandssitzung fertig sein soll.