Selten gespielte Werke zur Eröffnung

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In der geistlichen Orgelmusik am Sonntag, 5. Juni, um 11.30 Uhr bringt Felix Friedrich selten zu hörende Orgelwerke zu Gehör. Felix Friedrich, geboren im Kr...

In der geistlichen Orgelmusik am Sonntag, 5. Juni, um 11.30 Uhr bringt Felix Friedrich selten zu hörende Orgelwerke zu Gehör.
Felix Friedrich, geboren im Kreis Döbeln, studierte Kirchenmusik und Orgel in Dresden und Weimar. Er ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe und war Initiator und Sachberater bei der Restaurierung der berühmten Orgel des Heinrich Gottfried Trost in der Altenburger Schlosskirche.


Doktortitel seit 1987

Ein besonderes Verdienst Friedrichs war dabei die wohl früheste Durchsetzung der Rückführung einer großen Barockorgel auf den Zustand ihrer Erbauungszeit.
Friedrich ist an diesem Instrument als städtischer Schlossorganist tätig. Mit seiner Dissertation über Trost wurde er 1987 in Halle zum Dr. phil. promoviert. Er konzertiert häufig - auch in verschiedenen europäischen Ländern und in den USA. 1#googleAds#100x100 Die Zusammenarbeit mit Sinfonieorchestern und bekannten Dirigenten unterstreicht seine interpretatorische Bedeutung.
In Fernsehaufnahmen der ARD war er beteiligt und spielte Langspielplatten ein, inzwischen seien aber auch mehr als 80 CDs, darunter eine Gesamtedition der Orgelwerke von J. L. Krebs, erschienen. Er hatte ferner Anteil an der CD-Dokumentation aller bestehenden Gottfried-Silbermann-Orgeln, informieren die Veranstalter des Konzertes in Banz.
Seit 1991 leitet er die von Studenten weltweit wahrgenommene sommerliche thüringische Orgelakademie. Vor ein paar Jahren erschien zudem eine DVD, auf der Friedrich in Fabio Luisis Aufführung des Elias Mendelssohns in der Dresdener Frauenkirche an der Orgel zu hören ist. Dass Friedrich in den halbstündigen Banzer Matineen mitwirkt, sei Tradition geworden.


In Banz zu hören

Sein diesjähriges Programm beginne mit einer Fuge über den Namen B-A-C-H, als deren Komponist Johann Christian Bach genannt ist, dies aber auch in der Musikwissenschaft angezweifelt werde.
Die Orgel in der Stiftskirche wurde 1745 für das Kloster Grafschaft errichtet und blieb nach der Säkularisation in Frankenberg/Eder erhalten.
Sie wurde 1987 durch Gerald Woehl aus Marburg in das barocke Gehäuse der in Banz bis 1903 bestehenden Seuffert-Orgel eingesetzt. Sie bietet in ihrem Haupt-, Unterwerk und Pedal insgesamt 37 verschieden klingende Register, teilt der Organisator der Matineen, Rainer Herr, mit. red