Dietmar Schneider, Vorsitzender der FFW Forchheim, konnte ein volles Haus in der Gerätehalle des Feuerwehrhauses in Kersbach begrüßen. Da die Wehr zurzeit aufgrund des Neubaus der Schule die Mittagsbetreuung zu Gast hat, ist dies nur so möglich.
Besonders begrüßen konnte Schneider Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) als obersten Dienstherren der Feuerwehren in der Stadt Forchheim, einige Stadträte, Ehrenmitglieder und Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands.
Klaus Hofmann, der seit Dezember 2015 im Amt ist, blickte auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres zurück.


Positive Bilanz

Er verglich die Amtszeit mit jener von Politikern, die ja meist nach 100 Tagen bewertet wird. Da er nichts Negatives gehört habe, gehe er davon aus, dass die Mannschaft mit seiner Arbeit zufrieden ist. Hofmann ging chronologisch auf die Einsätze des zu Ende gehenden Jahres ein.
Er ging dabei auch auf Einsätze nach einem Hochwasser im städtischen Kindergarten in Kersbach ein. "Was ist denn mit dem Hochwasserschutz, über den man schon seit zehn Jahren in Kersbach berät?", wollte Hofmann wissen. Besonders bemängelte Hofmann den Bericht über den Defekt bei der Kersbacher Sirene, die am Tag zuvor von einer Fachfirma repariert worden war.
Bei den Einsatzstunden der aktiven Wehr kam er auf 823 Stunden, was ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutete. Dietmar Schneider als Vorsitzender konnte Mitglieder für langjährige Treue zum Verein ehren. "Wenn jemand 60 Jahre die Treue hält, ist das etwas Besonderes", sagte Schneider.
Auf Antrag wurde Wolfgang Eismann, der sich sehr Verdienste als gelernter Metzger für den Verein erworben hat, zum Ehrenmitglied der FFW Kersbach ernannt.
Gerhard Hoch