Von Corinna Leicht (ÜWN) lagen zwei Anträge vor, mit denen sich der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr zu beschäftigen hatte. Zum einen ging es um die Errichtung von Pkw-Stellplätzen auf dem ehemaligen Spielplatz im Amselweg. Leicht begründete ihren Antrag damit, dass bei der Bürgerversammlung über die Parkplatznot dort diskutiert wurde. Die Situation sollte entschärft werden. Folgendes war vorgeschlagen: Der Untergrund des Platzes wird geschottert und dann können bis zu sechs Längsparkplätze angelegt werden. Die Einfahrt auf das landwirtschaftliche Anwesen könnte dann über den Flurweg am östlichen Ende des Amselweges erfolgen.

Gemeinderätin Erika Krauß (SPD) machte zudem den Vorschlag, gegen eine Gebühr die Plätze zu vermieten. Bürgermeister Bastian Büttner (CSU) schien nicht begeistert zu sein von den Ideen. Eine Neugestaltung der Fläche würde 3000 Euro kosten, rechnete er vor. "Und mit sechs Parkplätzen kann die Not auch nicht gelindert werden", meinte er. Nach weiterer Beratung war sich das Gremium einig, eine Bedarfsabfrage über das Mitteilungsblatt in die Wege zu leiten.

Ein weiterer Antrag von Corinna Leicht war, den Radweg zwischen Uferstraße und Jean-Paul-Weg auszuleuchten. "Das dient der Sicherheit der Ortsbürger", meinte sie. Die Kosten wurden vom Bürgermeister auf der 450 Meter langen Strecke mit 25 000 Euro beziffert. Das wäre eine freiwillige Leistung der Gemeinde, sagte Büttner. Es solle aber versucht werden, dies im Haushalt 2022 unterzubringen. Um Parkmöglichkeiten ging es gleich noch mal. Anlass war der Bau der künftigen Kindertagesstätte im Bereich Seilersgasse. Es könnten dort bis zu sieben Parkplätze ausgewiesen werden. Ein Tiefbauplanbüro soll die Situation erkunden.

Beschlossen wurde, etwas gegen künftig drohendes Hochwasser zu tun. Die Gemeinde soll einen Förderantrag für das "Integrale Konzept zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement" beim Wasserwirtschaftsamt stellen und gleichzeitig den vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragen. Es geht um den Schutz gegen Sturzfluten an Gewässern dritter Ordnung. Zunächst werden dafür Ingenieurleistungen von 50 000 Euro mit 75 Prozent bezuschusst. Den Eigenanteil wird die Gemeinde finanzieren.

Der Bürgermeister erinnerte an das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept. Über die Arbeitsgemeinschaft Allianz B- 303+ könnten Vereine eine Förderung von Kleinprojekten beantragen. Näheres sei bei Florian Proschka bei der Verwaltungsgemeinschaft zu erfahren. dav