Herzogenaurach — Die Schützengilde 1399 Herzogenaurach lud zuer traditionellen Schützenkerwa auf das Vereinsgelände an der Nutzung ein. Bei sommerlichen Temperaturen war der Besuch sehr gut.
Das Fass wurde erstmals von einer Frau, der amtierenden Schützenkönigin Sylvia Ottmann, fachmännisch angezapft. Unterstützt wurde Ottmann von Braumeister Hans Heller von der gleichnamigen Brauerei aus Herzogenaurach; Heller ist aktiver Schütze bei der Schützengilde ist.
Bevor es mit dem Bieranstich soweit war, gab es eine Schießeinlage der Höchstadter Musketiere, die mit ihren Kanonen einen Höllenkrach machten, und jeder wusste: Bei den Schützen wird gefeiert. Für den Verein ist die Schützenkerwa seit vielen Jahren eine wichtige Veranstaltung, nicht nur aus finanzieller Sicht. An diesen zwei Tagen kann sich die Schützengilde mit ihrer erfolgreichen Vereinsarbeit und dem Hobby Schießen der Bevölkerung präsentieren.
Heuer fand wieder das sogenannte Besucherschießen statt. Hier wurde festgestellt, dass sich immer mehr jüngere Besucher an diesem Wettbewerb beteiligen. Geschossen wird bei diesem Wettbewerb mit den unterschiedlichsten Kalibern, vom Revolver über Gewehr bis hin zu zum Vorderlader, von Kaliber 22 bis Kaliber 45.
Die Teilnehmerzahl hat mit 190 Schützen das Ergebnis des vergangenen Jahres übertroffen. Mit dem Revolver wird auf 25 Meter und mit dem Gewehr auf 50 Meter Entfernung geschossen.
Wer jedoch in die Pokalwertung kommen will, muss mit dem Vorderlader schießen. Gewonnen hat derjenige, der dabei die beste "Zehn" getroffen hat. In diesem Jahr konnte Rudi Kühn den Pokal mit nach Hause nehmen. Auf den Plätzen folgten Gregor Murawski und Alfred Konrad. RK