Aufregung am Samstagabend im Kanonenweg: Aus dem Kellerfenster eines Mehrfamilienhauses drangen gegen 21 Uhr plötzlich Flammen und Rauchschwaden.

Als die ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei eintrafen, hatten sich bereits alle Bewohner ins Freie begeben. Den Kräften der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Während der Löscharbeiten musste der Kanonenweg für rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Zur Betreuung der Bewohner wurde ein Seelsorger hinzugezogen. Drei Personen begaben sich in ärztliche Behandlung, da sie kurzzeitig dem Rauch ausgesetzt waren. Durch die starke Rauchentwicklung wurden die direkt über dem Kellerraum liegenden Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen, so dass diese aktuell unbewohnbar sind. Der Gesamtschaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf über 90 000 Euro.

Bei der Brandursache handelt es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um einen technischen Defekt an einem elektronischen Gerät im Keller.

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. pol/stemi