Auf große Resonanz stieß wieder die geologische Wanderung rund um die Fellner-Doline. Exakt 25 Teilnehmer hatten sich zu der dreistündigen Wanderung bei schönstem Wetter eingefunden.

Weltweite Aufmerksamkeit

Unter den Wanderfreunden befand sich mit Johann Westhauser auch ein fachkundiger Teilnehmer, der im Juni 2014 mit seinem Unfall in fast 1000 Metern Tiefe in der Riesendinghöhle bei Berchtesgaden durch die anschließende Bergung weltweite Aufmerksamkeit erzielt hatte. Fast zwei Wochen dauerte damals die Bergungsaktion, an der mehr als 100 Helfer aus mehreren Ländern beteiligt waren.

Wanderführer und Höhlenforscher Ferdinand Haselmeier von der Arbeitsgemeinschaft Stempfermühl-Quellsystem Gößweinstein freute sich daher besonders darüber, seinen Höhlenforscherkollegen gesund und munter begrüßen zu können. Denn die Verletzungen, die sich Westhäuser bei dem Unfall durch Steinschlag zugezogen hatte, waren damals lebensgefährlich. Man sprach damals auch von einem Wunder, dass die Rettungsaktion aus dieser Tiefe erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Höhlenbesuche zugesagt

Fasziniert zeige sich Johann Westhäuser von der einmaligen Schönheit der Fränkischen Schweiz. Diese ähnele doch etwas seiner Heimat, der Schwäbischen Alb.

Spontan sagte er zu, die eine oder andere Höhle hier zu besuchen. red