Schnell nach Hause wollten gestern viele Bamberger Fans, denn sie hofften, zumindest im Fernsehspiel zwischen den Bayern und Oldenburg auf einen Basketball-Leckerbissen. In der Brose Arena hatten sie zwar einen am Ende deutlichen 81:62 (33:31)-Erfolg der Bamberger gegen die stark dezimierten Skyliners Frankfurt erlebt - von den Sitzen riss diese Vorstellung aber niemanden.
Brose-Trainer Andrea Trinchieri zollte nach der Partie der Einstellung der Frankfurter, die auf vier verletzte Spieler verzichten mussten, Respekt. "Wären unsere Spieler genauso bereit gewesen, sich die Hände schmutzig zu machen, wäre es ein anderes Spiel geworden. Wir waren schlapp und ohne Energie", kritisierte Trinchieri den emotionslosen Auftritt vor der Pause. Vor allem im Rebound enttäuschten die Hausherren und gestatteten den Skyliners insgesamt 16 zweite Wurfchancen. Und einer der effektivsten Frankfurter war mit Johannes Richter ein Ex-Bamberger. Der 20-Jährige verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds nur knapp ein double-double und meinte nach der Partie: "Wir haben viele Verletzte, aber trotzdem ordentlich gekämpft. In Bamberg kann man auch mal mit 19 verlieren, das ist kein Weltuntergang."
"Wir kamen am Anfang mit der Zonenverteidigung nicht klar", erklärte Elias Harris die Probleme. Nur Karsten Tadda traf zweimal von der Dreierlinie gegen die Zone. Mit einem 18:0-Lauf zum Ende des dritten Viertels erspielten sich die Hausherren den entscheidenden Vorsprung (55:39). "Frankfurt hat trotz der vielen Verletzten ordentlich gespielt. In der zweiten Halbzeit ist bei uns der Ball besser gelaufen, sodass wir noch einen klaren Sieg herausholen konnten", betonte Daniel Theis, der mit seiner Energie (13 Punkte, 3 Rebounds, 3 Blocks) maßgeblichen Anteil an der Leistungssteigerung hatte. Für viele überraschend verzichtete Trinchieri gestern auf Josh Duncan, der am Mittwoch mit 21 Punkten einen glänzenden Einstand nach langer Verletzungspause gefeiert hatte. "Er ist noch nicht so weit, dass er alle drei Tage seine Leistung abrufen kann", so der Brose-Coach.
Am Abend waren die Freaks versöhnlich gestimmt: Die Bayern setzten sich im Verfolgerduell mit 80:65 gegen Oldenburg durch und hievten die Bamberger auf Rang 2 hinter Berlin.

Schnell nach Hause wollten gestern viele Bamberger Fans, denn sie hofften, zumindest im Fernsehspiel zwischen den Bayern und Oldenburg auf einen Basketball-Leckerbissen. In der Brose Arena hatten sie zwar einen am Ende deutlichen 81:62 (33:31)-Erfolg der Bamberger gegen die stark dezimierten Skyliners Frankfurt erlebt - von den Sitzen riss diese Vorstellung aber niemanden.
Brose-Trainer Andrea Trinchieri zollte nach der Partie der Einstellung der Frankfurter, die auf vier verletzte Spieler verzichten mussten, Respekt. "Wären unsere Spieler genauso bereit gewesen, sich die Hände schmutzig zu machen, wäre es ein anderes Spiel geworden. Wir waren schlapp und ohne Energie", kritisierte Trinchieri den emotionslosen Auftritt vor der Pause. Vor allem im Rebound enttäuschten die Hausherren und gestatteten den Skyliners insgesamt 16 zweite Wurfchancen. Und einer der effektivsten Frankfurter war mit Johannes Richter ein Ex-Bamberger. Der 20-Jährige verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds nur knapp ein double-double und meinte nach der Partie: "Wir haben viele Verletzte, aber trotzdem ordentlich gekämpft. In Bamberg kann man auch mal mit 19 verlieren, das ist kein Weltuntergang."
"Wir kamen am Anfang mit der Zonenverteidigung nicht klar", erklärte Elias Harris die Probleme. Nur Karsten Tadda traf zweimal von der Dreierlinie gegen die Zone. Mit einem 18:0-Lauf zum Ende des dritten Viertels erspielten sich die Hausherren den entscheidenden Vorsprung (55:39). "Frankfurt hat trotz der vielen Verletzten ordentlich gespielt. In der zweiten Halbzeit ist bei uns der Ball besser gelaufen, sodass wir noch einen klaren Sieg herausholen konnten", betonte Daniel Theis, der mit seiner Energie (13 Punkte, 3 Rebounds, 3 Blocks) maßgeblichen Anteil an der Leistungssteigerung hatte. Für viele überraschend verzichtete Trinchieri gestern auf Josh Duncan, der am Mittwoch mit 21 Punkten einen glänzenden Einstand nach langer Verletzungspause gefeiert hatte. "Er ist noch nicht so weit, dass er alle drei Tage seine Leistung abrufen kann", so der Brose-Coach.
Am Abend waren die Freaks versöhnlich gestimmt: Die Bayern setzten sich im Verfolgerduell mit 80:65 gegen Oldenburg durch und hievten die Bamberger auf Rang 2 hinter Berlin.