Der bildschöne rote "Garfield", ein 2008 geborener kastrierter Kater, ist im Moment eines der größten Sorgenkinder im Tierheim. Aufgrund der Allergie eines Enkelkindes musste er ins Katzenzimmer des Tierheims umziehen.
Garfield ist sehr scheu. Er wohnt nun seit Anfang August im Tierheim und ließ sich bis jetzt noch nicht anfassen. Wenn man nur in seine Nähe geht, faucht und spuckt er wie ein wild gewordener kleiner Tiger. Dieses Verhalten ist unerklärlich, denn Garfield hat sein ganzes Leben in einem Haus mit Menschen zusammengewohnt. Der Tierschutzverein hofft, dass der Kater doch irgendwann einmal Vertrauen fassen wird. Garfield ist im Tierheim sehr unglücklich, das merkt man ihm an. Die verschiedenen Tierpfleger, die ständig wechselnden Besucher, die anderen Katzen, die ihn teilweise mobben und jagen - all das tut ihm nicht gut.
Garfield bräuchte eine ruhige Umgebung, ohne Trubel und Hektik, mit immer denselben Bezugspersonen. Der Tierschutzverein sucht für ihn ein Zuhause in einer Wohnung, vielleicht mit gesichertem Balkon, aber ohne Freigang. Es sollte sich um ein ruhiges Zuhause ohne kleine Kinder handeln. Andere Katzen sind kein Problem, solange sie den unterwürfigen Kater nicht mobben. red