Auf der InnoTrans 2016, der weltweiten Leitmesse für Bahntechnologie in Berlin, präsentiert Schaeffler sein Know-how für die Antriebstechnik der zukünftigen Zug-Generationen und Konzepte für deren digitalisierte Überwachung und Instandhaltung. Einen Überblick über die Schaeffler-Innovationen für die Bahntechnik verschaffte sich auch Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastuktur, während seines Eröffnungsrundgangs. Auf dem Stand von Schaeffler erläuterten Stefan Spindler, Vorstand Industrie der Schaeffler AG, und Michael Holzapfel, Leiter Geschäftsbereich Rail Europa bei Schaeffler, die neuen Produkte und Dienstleistungen.
Als zuständiger Ressortleiter für die digitale Infrastruktur interessierte sich Bundesminister Dobrindt neben den klassischen Antriebssystemen von Schaeffler insbesondere für die neuen digitalen Services. Für die digitalisierte Überwachung von Drehgestellen in Personenzügen präsentiert Schaeffler ein Monitoring-Konzept mit intelligenter Software und Cloud-Anbindung. Der Betreiber kann in Zukunft weltweit via Internet-Verbindung den Zustand vom einzelnen Radsatzlager bis hin zu kompletten Radsätzen, Antrieben und Drehgestellen überwachen. "Unser Ziel ist es, über die Datenauswertungen höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten, größere Laufleistungen sowie längere Wartungsintervalle der zukünftigen Zug-Generationen zu ermöglichen und gleichzeitig die Betriebssicherheit zu verbessern", so Stefan Spindler.
Die Bahn ist eine von zahlreichen Branchen, in denen Schaeffler mit Sensoren bestückte Wälzlager einsetzt, um neue digitale Services anzubieten. Daten, die auf den aktuellen Zustand, aber auch auf das zukünftige Verhalten der Komponente zurückschließen lassen, bilden eine wichtige Grundlage für Einsatzplanung, Wartung und Auslastung. Sind die Antriebe zusätzlich über die Schaeffler-Cloud vernetzt, wird es in Zukunft möglich sein, erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen vorausschauend zu planen. red