Bereits in der Gemeinderatssitzung vom Oktober 2019 beschlossen die Räte, dass das Ingenieurbüro SRP die Planung und Ausschreibung für die Sanierung des Hochbehälters und der Trinkwasseraufbereitungsanlage erstellen soll. Für die Beantragung und die Förderung nach den sogenannten "RZWas" (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben) sei jedoch noch ein formeller Beschluss des Gemeinderates über die Durchführung aller geplanten Maßnahmen erforderlich, so Bürgermeister Max Zeulner (CSU) in der Sitzung am Dienstag.

Des Weiteren dürfe vor der Förderzusage und Freigabe keine Vergabe der Baumaßnahmen erfolgen. Das Gremium beschloss somit die Sanierungsarbeiten am Hochbehälter, an der Trinkwasseraufbereitungsanlage sowie an beiden Tiefbrunnen. Staatlich gefördert werde die Sanierung mit 250 Euro pro Einwohner, so dass ein Zuschuss von etwa 420 000 Euro zu erwarten sei. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen bezifferte Zeulner mit etwa 1,3 bis 1,5 Millionen Euro. Wie der Rest, immerhin rund eine Million Euro, finanziert werde, darüber müsse noch beraten werden.

Die Festlegung der Schließtage der Kindertagesstätte musste vom Gemeinderat nur noch abgesegnet werden. Die Kindertagesstätten bleiben wie folgt geschlossen: vom 24. Dezember bis 6. Januar 2021, am 15. und 16. Februar (Rosenmontag und Faschingsdienstag) sowie vom 2. bis 20. August. Zusätzlich sind ein sogenannter Konzeptionstag sowie ein flexibler Schließtag (zum Beispiel ein Brückentag) vorgesehen.

Des Weiteren beschloss das Gremium eine Neufassung der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren. Hintergrund ist, dass die Pauschalsätze für die Abrechnung der gemeindlichen Feuerwehreinsätze nach dem bayerischen Feuerwehrgesetz neu berechnet wurden. Abrechenbar sind laut Zeulner zum Beispiel Einsätze und technische Hilfeleistungen auf öffentlichen Straßen wie etwa bei Verkehrsunfällen. Hier können die Kosten der Feuerwehreinsätze den Versicherungen in Rechnung gestellt werden. Die neue Satzung soll nach erfolgter Bekanntmachung zum 1. November in Kraft treten.

Einem Bauantrag auf Vergrößerung einer Dachgaube und Nachtrag eines vorhandenen Dachbalkons in Hochstadt sowie einem Bauantrag auf Neubau einer überdachten Mistlege in Obersdorf wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Vom Brennholzverkauf an der Kreibitzn sei noch ein Los zu vergeben, so der Bürgermeister. Interessenten hierfür sollen sich im Rathaus melden.